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BLODTRU - The Death of the Spirit

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Artist BLODTRU
Title The Death of the Spirit
Homepage BLODTRU
Label DET GERMANSKE FOLKET
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Ein kleines Liedchen passend zur Weihnachtszeit? Da kommt der gute Trúa genau richtig mit seinem Release. So intoniert der allein arbeitende Däne zu Beginn von „The Death of the Spirit“ in einer folkigen Version den Bibelvers „Lord, let my people go“ und macht daraus mal eben „Christus Christus leave my People alone“.

Doch wer bei BLODTRU nach diesem Einstieg auf eine Folk-Band tippt, wird gleich mit dem folgenden „The Wrath of Tiwaz“ eines besseren belehrt. So geht dieser Song ganz in Tradition der frühen SATYRICON zu Werke. Drückende und klirrende Riffattacken, eiskalte Melodie-Ansätze und schön biestige Vocals. Das ganze wird dann allerdings aug über 9 Minuten gestreckt. Unverständlich, denn spätestens nach 4 Minuten wird der Song dann doch recht eintönig. Beim folgenden „Sol is dead“ könnte man eigentlich von einer Fortsetzung sprechen, denn viele Unterschiede zum vorigen Track sind hier nicht zu bemerken. Ok, diese Komposition geht nur etwas über 8 Minuten. Mit den abschließenden „Oh Germany, must we wither“ (was will man uns damit sagen?) und „The Transcendence of the Fimbulwinter“ treibt es Trúa dann wirklich auf die Spitze. Mit gut 14 bzw. über 16 Minuten Spielzeit voller Monotonie und ohne große Abwechslung (von seltenen Tempi-Wechseln mal abgesehen) zerrt man das Album auf eine gesamte Spieldauer von über 50 Minuten, ohne auch nur ansatzweise etwas Besonderes geboten zu haben.

Diese 08/15 Old School-Riffs schreibt heute jede dahergekommene Keller-Black Metal-Band, die zu viel SATYRICON, DARKTHRONE und ARCKANUM gehört hat. „The Death of the Spirit“ könnte da also kaum passender betitelt sein…

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