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BLOOD EDITION - Cutting the director

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Artist BLOOD EDITION
Title Cutting the director
Homepage BLOOD EDITION
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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9.8/10 (4 Bewertungen)

Das Südtiroler Trio BLOOD EDITION gründete sich 2006 als Nebenprojekt zu den damaligen Hauptcombos von Gitarrist Norbert Schwarz und Schlagzeuger Urban Waldboth, um fortan technischen, schnellen Death Metal zu zocken. Ende 2007 fand der erste Live-Gig statt, Ende 2010 hatte man das vorliegende Debut eingetütet. Das fällt zunächst erst mal mit einem schicken Artwork/ Booklet auf, dann mit dem druckvollen, klaren und dennoch brutalen Sound… wir haben hier schließlich eine Eigenproduktion vorliegen! Die aber qualitativ keinen Unterschied zu großen Label-Releases erkennen lässt! Hier sieht man wieder einmal, was man auch als „kleine“ Combo in Eigenregie auf die Beine stellen kann, wenn man ein bisschen Arbeit investiert. Denn der brutale Sound drückt fett, selbst das häufige Blastgehacke tackert einwandfrei und metert die restlichen Spuren nicht zu. Sound Control Studio heißt das Teil, der Produzent hört auf Lukas Flarer… wer einen mehr als amtlichen Sound haben will (für bezahlbares Geld denke ich), der sollte sich in der Richtung mal schlau machen.

Die 9 Songs rattern in famoser US-Death Metal-Manier wuchtig aus den Boxen. DYING FETUS dürften nicht nur wegen des geilen Wechselgesangs inklusive Pig-Squeals die Hauptmahlzeit der 3 Herren darstellen. Die meist um die 3 Minuten langen Granaten schlagen mit hektischem Gefrickel ebenso gnadenlos zu, wie mit viehischem Groove. „Our Bones Feed the Worms“, „Necropolitan“ oder „Zombiewalk“ sagen alles über die textliche Ausrichtung aus, was natürlich optimal zur Mucke passt. Und die sägt jedem US-Deathfanatiker die Schädeldecke weg! Technisch sind die Jungs ganz groß dabei, ohne allerdings den Frickelhans raushängen zu lassen. Von CANNIBAL CORPSE hat man wohl auch mehr wie nur eine Scheibe im Schrank, das hier Gebotene kann sich allerdings durchaus mit den Szene-Leadern messen. Lediglich in Sachen Abwechslung kann man noch etwas flexibler werden, dann wird das nächste Werk sicherlich auch länger wie nur knapp 30 Minuten. Das mörderisch rollende und mit viereinhalb Minuten längste Stück „Flesh Made Sign“ zeigt zum Schluß, dass man in der Hinsicht komponieren kann, wenn man möchte.

Ihr möchtet Euch das Killerteil jetzt zulegen!

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