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BLOOD RED SHOES - s/t

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Artist BLOOD RED SHOES
Title s/t
Homepage BLOOD RED SHOES
Label PIAS
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Es ist wieder so weit: Die BLOOD RED SHOES haben ihr viertes Album veröffentlicht. War aber auch an der Zeit, denn der Serie folgend, ist jeweils im Frühling eines geraden Jahres eine neue Langrille fällig. Für die Aufnahmen zum selbstbetitelten Silberling zogen Laura-Mary Carter (Gesang & Gitarre) und Steven Ansell (Drums & Gesang) für ein paar Monate nach Berlin-Kreuzberg und mieteten sich ein Studio, wo die Songs im Alleingang aufgenommen wurden.

Zwölf Tracks sind es insgesamt geworden, die das Duo mit viel Drive eingespielt hat. In diesem Sinne hauen die energiegeladenen Briten auch gleich einmal ihren Instrumental-Opener „Welcome Home“ raus und zeigen auf diese Weise direkt einmal wo der Hammer hängt. Die erste Single-Auskopplung „The Perfect Mess“ stößt in dasselbe High-Energy-Horn – scheint ganz so, als ließen BLOOD RED SHOES anno 2014 nichts anbrennen. Auf jeden Fall geht auch „Everything All At Once“ ziemlich straight nach vorn und mit einem Track wie dem punkigen „An Animal“ beweist das gemischte Doppel, dass man auch in Zweier-Besetzung ziemlich tight unterwegs sein kann. Mit „Grey Smoke“ lassen es die Alternative-Rocker dann auch ordentlich scheppern, ehe „Far Away“ und „Behind The Wall“ zu kleinen, etwas poppigeren Verschnaufpausen einladen. Beinahe verspielt wirkt hingegen das hymnische „Stranger“, das stilistisch ein wenig aus der Reihe tanzt. Doch schon mit dem sich anschließenden „Speech Coma“ kehren die Insulaner wieder in den bewährten Indie-Schrammel-Modus zurück und dank „Don’t Get Caught“ und „Cigarettes In The Dark“ rappelt es abermals gewaltig im Karton, bevor Miss Carter und Kollege Ansell mit dem finalen „Tightwire“ ihrer üblichen Instrumentierung untreu werden und ein Klavier ins Spiel bringen.

Selbiges jedoch keineswegs zum Schaden, denn die beiden wissen das Tasteninstrument gekonnt in ihren Sound zu integrieren, der über knapp 40 Minuten auf einem hohen Energie-Level unterwegs ist und die Gehörgänge einwandfrei durchzupusten weiß. Aber so richtig zuhause sind die BLOOD RED SHOES ganz klar, wenn sie zu knackigen Gitarrenriffs und Schlagzeug-Stakkati ausholen.

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