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BLOOD STAIN CHILD - Epsilon

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Artist BLOOD STAIN CHILD
Title Epsilon
Homepage BLOOD STAIN CHILD
Label CORONER RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
5.5/10 (4 Bewertungen)

Mit “Idolator” haben mich BLOOD STAIN CHILD vor einigen Jahren mächtig mitgerissen, haben sich die Japaner mit diesem Album doch zum Thronfolger Nr.1 für IN FLAMES hochgespielt. Starker und schwedisch orientierter Melodic Death Metal der Extraklasse! Mit „Mozaiq“ fanden dann neue Mitglieder und elektronischere Sounds den Weg in die Musik und diesen Weg gehen BLOOD STAIN CHILD nun konsequent weiter.

So präsentiert sich neben Basser/ Shouter Ryo mittlerweile eine griechische Sängerin namens Sophia am Mikro der Asiaten und die spacigen Elektro-Sounds sind mittlerweile zum gleichwertigen Partner der melodischen Death Metal-Klänge avanciert. Das funktioniert oftmals wunderbar, einige Mal aber auch gar nicht! Alleine schon das eröffnende „Sirius VI“ lässt einen verwundert aufhorchen. So duellieren sich hier die brachialen Riffwände, die starken Screams und pumpenden Drummings mit elektronischen Soundspielereien und der leicht verfremdeten Stimme Sophias. Gegensätze, die nicht jeden Geschmack treffen dürften! „Stargazer“ überrascht dann gar mit technoiden Beats/ Rhythmen und die Female Vocals nehmen gar poppige Dimensionen an. Die Gitarren agieren hier nur noch als Begleitwerk. Andersherum geht es dann bei „Unlimited Alchemist“ zur Sache. Hier regieren wieder tonnenschwere Riffings, drückende Drummings und Ryos engagierte Screams. Aber auch hier findet Sophia zusammen mit den Elektro-Sounds ihren Weg in den Track, bleiben aber eine gelungene Ergänzung. Ex-Drummer Violator bekommt mit „Dedicated to Violator“ einen Gruß auf dem Album, der dann tatsächlich komplett als Techno-Song durchgeht. Was die Band damit ausdrücken möchte, müsste man dann mal nachfragen.

So ist „Epsilon“ eine sehr zwiespältige Sache. Die Death Metal-Schiene kommt mächtig fett und richig geil wie eh und je! Die elektronische Schlagseite, welche wirklich sehr spacig und eher für Anime-Filme passen würde und weniger nach z.B. PAIN oder THE KOVENANT klingt, will sich für mich nicht wirklich schlüssig in den Gesamtsound einfügen. Aber wenn Asiaten etwas sind, dann ohne Frage eigenwillig…

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