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BLOODJINN - This Machine runs on empty

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Artist BLOODJINN
Title This Machine runs on empty
Homepage BLOODJINN
Label LISTENABLE
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Auch wenn BLOODJINN nun schon die dritte Platte am Start haben und inkl. diverser Line Up-Wechsel schon seit gut 8 Jahren existieren, gehören sie zu den Bands, die zwar evtl. mit als die ersten im Metalcore-Trend aktiv waren, dennoch aus dem Gros der aufpoppenden Kapellen nicht herausragen können bzw. konnten.

So ergeht es den Jungs aus North Carolina ebenso wie den meisten anderen Bands. Sie präsentieren sehr ordentliche Platten mit einem druckvollen Sound, keine Frage. Die Gitarristen verstehen ihr Handwerk und überzeugen durch sägende Thrash-Salven, brachiale Hackriffs und so einige gelungenen Soli. Der Drummer varriert gekonnt zwischen treibenden Tempi, walzender Doublebass und groovigen Midtempo-Passagen. Shouter Joel verfügt über eine durchaus kraftvolle Schrei-Stimme. Das alles wird zu einem Sammelsorium an ordentlichen Songs zusammen gefügt, welche einen guten Mix aus Death/ Thrash-metallischer Härte, Core-Energie und modernen Groove-Ausflügen bieten. Das ganze wurde auch mit einer schön fetten Produktion in Szene gesetzt, doch dies kann nicht darüber hinweg täuschen, dass BLOODJINN klingen wie mittlerweile sicherlich hunderte von Bands im Metalcore-Bereich. Die meisten davon sind recht gut, alle versiert an ihren Instrumenten, aber nur die wenigsten bestechen durch überraschende Momente und innovative Ideen. Alleine das abschließende „See Through“ bricht mit seinen clean gesungenen Refrains aus der Monotonie von „This Machine runs on empty“ heraus und erinnert mit dieser Kombination an so manchen CALIBAN-Song.

Do kann man den Titel des BLOODJINN-Albums evtl. als Wegweiser für die gesamt Szene sehen. Denn geht es so weiter, wird der Metalcore-Maschinerie sehr bald der Sprit ausgehen…

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