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BLOODSIMPLE - Red Harvest

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Artist BLOODSIMPLE
Title Red Harvest
Homepage BLOODSIMPLE
Label REPRISE RECORDS/ WARNER MUSIC
Leserbewertung
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Anfang des noch jungen Jahrtausends haben die VISION OF DISORDER-Member Tim Williams (Vocals) und Mike Kennedy (Gitarre) das Projekt BLOODSIMPLE gegründet. Als die Zeit von VOD abgelaufen zu sein schien, wurde aus dem Side-Project eine ernst zu nehmende Band, die 2005 ihr Debüt „A Cruel World“ herausbrachte. Im Frühsommer war das Quartett noch hierzulande mit SLAYER unterwegs und auch mit STONE SOUR und ALICE IN CHAINS hat man bereits die Bühne geteilt. Nun kommen die altgedienten Hardcore-Recken mit ihrem zweiten BLOODSIMPLE-Streich um die Ecke, der in Anlehnung an die 1929 veröffentlichte Detektivgeschichte gleichen Namens „Red Harvest“ getauft wurde.

Los geht’s mit einer genialen Variation des DOORS-Songs „The End“, der hier „Ride With Me“ heißt und knackige Gitarren mit ebenso kraftvollem Gesang verbindet. Der Titelsong „Red Harvest“ macht dann ordentlich Tempo und lässt Mr. Williams vortrefflich growlen. „Dark Helmet“ lässt es ebenfalls ausgiebig krachen und verbindet Oldschool Hardcore mit Alternative Metal. Bei „Dead Man Walking“ kombiniert Williams cleanen Gesang mit wüstem Geschrei, dem die Saiteninstrumente ebenso dynamische wie melodische Breitseiten hinzufügen. „Out To Get You“ gefällt mit einem sehr druckvollen Gesamtbild, bevor mit „Suck It Up“ so richtig die Sau rausgelassen wird. Da will „Death From Above“ nicht hinten anstehen und präsentiert sich als hochexplosiver Mix, der in ähnlicher Form auch entstehen könnte, wenn man METALLICA und PHIL ANSELMO aufeinander losließe. Sprechgesang wie beim Opener gibt’s auch bei „Whiskey Bent And Hellbound (Hellmyr)“. Überhaupt haben die Texte einen hohen Stellenwert bei BLOODSIMPLE. Hier wird nicht einfach nur übers Saufen und Ficken lamentiert. Stattdessen kommen durchaus nachdenkliche Geschichten zu Gehör, die sich jedoch durchaus auch einer recht brutalen Sprache befleißigen können. „Killing Time“ dürfte den Schuppenschüttlern sehr zusagen, während „Truth (Thicker Than Water)“ die Quoten-Kuschelnummer ist. Natürlich nicht ohne den nötigen metallischen Beigeschmack und mit „Numina Infuscata“ kehrt dann auch noch mal Bewegung ins Spiel zurück.

Die Amis verstehen ihr Handwerk zweifelsohne und bieten solide Kost, die hier und da eine Extra-Garnierung mit speziellen musikalischen Toppings erhalten hat. Mein Favorit heißt definitiv „Ride With Me“, da es den Abwechslungsreichtum BLOODSIMPLEs besonders unterstreicht.
ump

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BLOODSIMPLE, die neue Combo des ex-VISION OF DISORDER-Shouters Tim Williams, schickt mit „Red Harevst“ einen megafetten Vorboten ins Rennen, der das zweite Album ankündigt.

Wurde wohl schon 2006 von Machine (u.a. LAMB OF GOD/ EVERY TIME I DIE)aufgenommen, weshalb auch immer die Veröffentlichung bis jetzt gedauert hat!? Der vorliegende Titeltrack wird auf jeden Fall jede Nu-Metal-Höhle zum Kochen bringen und für Massen zuckende Leiber auf den Flächen sorgen! Groovt wie Hölle und fährt sofort ins Gebein, zudem passt das fette Aggro-Gebrüll von Tim bestens zu dieser Dampframme, die tatsächlich ein wenig an modernere PANTERA erinnert. Sehr geil auch der abgefahrene melodic-Break in der Mitte des Songs.

Kleiner Faux-Pas im Info: Ich wusste gar nicht, dass Phil Anselmo Gitarrist bei METALLICA(!) ist!?! Hallo, wer schreibt denn so´n Schwurbel zusammen??? Setzen, sechs! Ansonsten sollten sich alle modern Metal-Freaks das Album zulegen. Fette Scheiße!
MOSES

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