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BLUE OCTOBER - Sway

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Artist BLUE OCTOBER
Title Sway
Homepage BLUE OCTOBER
Label MEMBRAN/ SONY
Veröffentlichung 29.04.2016
Leserbewertung
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7.0/10 (3 Bewertungen)

BLUE OCTOBER melden sich nach zwei Jahren mit ihrem neuen Album zurück: „Sway“ heißt die siebte Langrille der vier Herrschaften aus San Marcos/ Texas und soll jetzt auch endlich hierzulande den großen Durchbruch bringen, Im heimischen Ami-Land zählt die 1995 gegründete Kapelle der beiden Brüder Justin (Gesang & Gitarre) und Jeremy (Drums) Furstenfeld sowie von Bassmann Matt Noveskey und Multiinstrumentalist Ryan Delahoussaye bereits seit einigen Jahren zu den großen Namen im Rock-Biz, wobei auch daheim immer wieder Rückschläge zu verkraften waren. Das lag nicht zuletzt auch an den Depressionen, unter denen Justin seit seiner Jugend leidet und an einer (überstandenen) Suchterkrankung.

Jetzt will das Kleeblatt jedoch mit „Sway“ nach vorn sehen, denn es geht bei diesem Album erstmals darum, warum das Leben so schön ist. Die Ängste, die jeden Tag zu bewältigen sind, bleiben ein wichtiges Thema, aber gleichzeitig rücken die kleinen Wunder in den Mittelpunkt, der Wunsch, mit sich selbst glücklich zu sein und zu begreifen, dass man das Leben nicht nur halbherzig angehen kann. Eine neue positive Einstellung, die musikalisch in 13 Songs umgesetzt wurde (ursprünglich hatte Justin annähernd 60 Stücke geschrieben!). Am Anfang zeigen sich die Texaner mit dem reduzierten „Breathe, It’s Over“ noch sehr zurückhaltend, doch schon der Titeltrack „Sway“ verströmt ebenso wie die erste Single „Angels In Everything“ schwungvollen Optimismus. Spannungsvoll schließt sich „Bleed Out“ mit leisen und kraftvollen Passagen an, worauf die hypnotischen Klänge von „Debris“ folgen. Die Klavierballade „Fear“ ist möglicherweise ein wenig zu schmachtend ausgefallen, aber für die Stadion-Zielgruppe wird’s schon passen. Überhaupt sind akustische Widerhaken nicht der Antritt von BLUE OCTOBER, die lassen wie beim gefühlsbetonten „Things We Don’t Know About“ lieber einen Himmel voller Geigen sprechen, wissen jedoch wie bei „Hard Candy“ durchaus, wie man der Krachlatte ein Jaulen entlockt. „Put It In“ schließt sich mit vergleichsweise viel Schmackes an, um dann mit „Light You Up“ und „Things We Do At Night“ erneut auf Kuschelkurs zu gehen. Das Piano holt mit „Not Broken Anymore“ zum vorletzten großen Emo-Schlag aus, bevor „To Do“ den Reigen mit einem Violinen-Instrumental beendet.

BLUE OCTOBER nennen ihren Stil selbst „Bipolar Artrock“, legen jedoch Wert darauf, dass dieser Begriff nichts mit bipolaren Störungen zu tun hat. Die 13 Songs lassen dabei durchaus facettenreiche Ansätze erkennen, nur bleibt mir das Ganze vielfach zu glatt. Am Ende wollen die Jungs doch irgendwie am besten jedermanns Liebling sein – womit man in den USA wahrscheinlich sogar in sämtliche großen Radiostationen und Stadien kommt, aber in good old Germany vermutlich deutlich weniger Treffer landen wird.

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Blue October 'Sway' Tracklist
1. Breathe, It's Over Button MP3 bestellen
2. Sway Button MP3 bestellen
3. Angels In Everything Button MP3 bestellen
4. Bleed Out Button MP3 bestellen
5. Debris Button MP3 bestellen
6. Fear Button MP3 bestellen
7. Things We Don't Know About Button MP3 bestellen
8. Hard Candy Button MP3 bestellen
9. Put It In Button MP3 bestellen
10. Light You Up Button MP3 bestellen
11. Things We Do At Night Button MP3 bestellen
12. Not Broken Anymore Button MP3 bestellen
13. To Be
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