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BODIES LAY BROKEN - Eximinious Execration of Exiguous Exequies

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Artist BODIES LAY BROKEN
Title Eximinious Execration of Exiguous Exequies
Homepage BODIES LAY BROKEN
Label NECROPOLIS RECORDS/ CENTURY MEDIA
Leserbewertung
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Dieses mal habe ich wirklich die Arschkarte gezogen und das im doppelten Sinne. BODIES LAY BROKEN aus Minneapolis haben sich dem Goregrind verschrieben und kopieren die alten CARCASS vor allem auch, was die unfassbaren Songtitel angeht. Würde ich hier alle niederschreiben, wäre die Seite voll und ich der geistigen Umnachtung nahe… Nur ein Beispiel, Track 26 hört auf den schönen Namen „Bapalsick Kinentumaceaton Frenculacing Inhemnanceous Tortua“, was laut Band das Gefühl beschreibt, jemanden gern zu haben und daher oft aus Klo zu müssen!

Überhaupt verfügt man über einen sehr eigenen Humor. Auf der Homepage wird allen Leuten, die dieses Album verreißen mit ewiger persönlicher Feindschaft gedroht, damit kann ich leben. Mehr Geschmack als bei der Musik beweist man bei den oft eingesetzten Samples, welche zum Grossteil aus krassen asiatischen Cat III-Streifen stammen. Takashi Miikes „Audition“ ist auch dabei, den Eingeweihte sicher ob des expliziten Feminismus zu schätzen wissen. Daneben tauchen plötzlich deutsche Wortfetzen auf, es handelt sich dabei um einen Ausschnitt aus Hanekes Quäl-Drama „Funny Games“. Musikalisch gibt es 27 mal dumpf produziertes Geprügel mit kranken Vocals und wenig nachvollziehbaren Gitarrenläufen auf die Ohren. Das muss man nicht haben…

Ich bin sicher nicht der größte Grindcore-Fan der Welt, aber ich denke schon, dass auch in dieser Sparte Spreu und Weizen existieren, IMPALED oder NASUM sind z.B. klasse. BODIES LAY BROKEN dürfen weiterhin mit ihren medizinischen Lehrbüchern in der Bedeutungslosigkeit herumlärmen und Präsident Bush ärgern.

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