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BREAKPOINT - None to Sell

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Artist BREAKPOINT
Title None to Sell
Homepage BREAKPOINT
Label PERENNIAL QUEST RECORDS
Leserbewertung
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Im Gegensatz zum momentanen Trend in Frankreich auf die Death oder Nu Metal-Schiene zu setzen, basiert der Sound von BREAKPOINT auf traditionellen Thrash-Stilmitteln. 1994 in Dijon gegründet dauerte es 4 Jahre bis die erste EP erscheinen konnte. Im Jahre 2002 ging man dann erneut ins Studio, um in Eigenregie das erste vollständige Album einzuspielen. Perennial Quest Records waren davon so überzeugt, dass man die CD der 5 Jungs kurzerhand lizensierte.

Was beim Anblick des Covers noch nach modernem Rumgeschreie ausschaut, relativiert sich nach kurzer Zeit. Obwohl der Opener noch sehr riffbetont ausfällt und aggressiv gesungen wird, wird schnell deutlich, dass die Einflüsse der Band eher in den frühen 90ern liegen. Schon Stück 3 („Itchings“) erinnert stark an METALLICA („schwarze Album-Phase“), schwere und abgehackte Midtempo-Riffs bestimmen das Geschehen. Dabei sollte man kurz erwähnen, dass die Produktion äußerst fett ausgefallen ist, die Gitarren drücken ohne Ende. Die Stimme hat allerdings nichts mit Hetfield zu tun, sondern eher mit denen von Kapellen wie NEVERMORE oder ICED EARTH. Hin und wieder singt Pierrot auch clean und leicht grungig angehaucht. Man ist also durchaus bemüht, den Sound vielschichtig zu gestalten. Dem Heimatland wird mit einigen französischen Texten Rechnung getragen.

Fazit: Der Silberling groovt ordentlich, die Gitarristen wissen, wie man Riffs effektiv einsetzt. Mir persönlich fällt der Gesang ein wenig zu altbacken aus, ist aber Geschmackssache. Fans der oben genannten Bands dürfen ein Ohr riskieren!

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