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BREED 77 - Cultura

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Artist BREED 77
Title Cultura
Homepage BREED 77
Label ALBERT MUSIC
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Für die ursprünglich aus Gibraltar stammenden und jetzt in England lebenden BREED 77 wird nun richtig Gas gegeben! Nicht nur dass Singles zu dem aktuellen Album „In my Blood“ auf den Markt gehievt werden mit entsprechender Promo, es werden auch die vorherigen Alben für den hiesigen Markt zugänglich gemacht! In diesem Falle die mindestens ebenso starke Vorgängerscheibe „Cultura“. Zudem spielt man auf den Rock im Park/ Rock am Ring-Festivals, größer geht’s ja nun nicht mehr!

Und auf diesem Album zeigen sich die Herren noch etwas knackiger agierend, als auf dem aktuellen Werk. Vor allem der Uptempo-Opener „Individuo“ poltert herrlich los, allerdings noch etwas roher produziert. Die Flamenco-Einflüsse sind auch hier stets präsent und geben BREED 77 das gewisse Etwas, was sie aus der breiten Masse heraushebt. „La Ultima Hora“ wechselt zwischen ruhigen Akustik-Klängen und äußerst kernigem Rock mit kreischendem Gesang. Dem kann man sich einfach nicht entziehen und es wird Zeit, dass dies endlich mehr Leute merken. Vor allem das einmalige Timbre von Sänger Paul Isola wird der Band die Fans in Scharen in die Arme treiben. Aber auch der Rest der Mannschaft ist topfit und haut einen Kracher nach dem Nächsten aus dem Ärmel. „World´s on Fire“ ist ein krachiger Aggro-Hit für die Alterna-Tanztempel, bei dem die Kiddies steil gehen würden. Auf der anderen Seite kann man aber auch dramatischer und laid-back agieren („The River“). ALICE IN CHAINS waren in diesem Wechselspiel mal ganz Groß! „Cultura“ war im Jahre 2004 immerhin schon das 4.Album der Bandgeschichte! Witzige Randnotiz: Das Debüt produzierte 1998 ein gewisser Andy Sneap… Und extrem fett klingt auch dieses Album zumeist, vor allem bei kernigen Tracks wie „The Only Ones“ oder „Calling Out“, die sofort in die Beine fahren und im Ohr hängen bleiben! Mit „Eyes that See“ gibt es noch eine Neueinspielung eines Tracks vom selbstbetitelten 2002er-Vorgängerwerk.Das fast schon religiös beschwörend gesungene „Oracion Final“ bildet einen fulminanten Abschluss unter ein Hammeralbum, welches sich jetzt hoffentlich nachträglich viele Einverleiben werden! Obendrauf gibt’s noch eine Akustikversion von „Breaking the Silence“.

Mit ein klein bisschen Glück werden die Jungs das nächste große Ding, das Potenzial und das gewisse Etwas sind auf jeden Fall reichlich vorhanden!

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