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BRIGHTER DEATH NOW - Necrose Evangelium (Re-Release)

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Artist BRIGHTER DEATH NOW
Title Necrose Evangelium (Re-Release)
Homepage BRIGHTER DEATH NOW
Label COLD MEAT INDUSTRY
Leserbewertung
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Skandinavien ist eine Region, in der verschiedenste morbide, zerstörerische, nihilistisch-geprägte Musikstile ihren Ursprung haben. So auch das, was man landläufig als „Death Industrial“ bezeichnet. Ein Genre, das sein Sprachrohr in dem ehedem noch relativ kleinen, aber bereits international bekannten Label Cold Meat Industry gefunden hatte. Neben so essentiellen, wegweisenden und doch in der Intensität kaum erreichten MEGAPTERA oder frühen MASCHINENZIMMER 412 verbindet man vor allem BRIGHTER DEATH NOW, das Projekt von Labelchef Roger Karmanik (früher Little Roger), mit diesem Begriff.

Spätestens mit der „Great Death“-Trilogie in die oberste Liga der Post-Industrial-Bewegung aufgestiegen, gelten BRIGHTER DEATH NOW für viele als in ihrer Intensität unerreicht. Von Minute zu Minute steigert sich das Unbehagen beim Konsum von „Necrose Evangelium“, kämpft man gegen die undefinierbare Morbidität und Anstößigkeit dieses Albums an und erkennt sehr früh, was man sich nun unter „Antitainment“ vorzustellen hat. Kaum vorstellbar, dass diese Kakaphonie von „Rain, Red Rain“ einmal die Tanzflächen gefüllt hat.

Zusätzlich zum klanglich aufbereiteten Originalwerk von 1995 liegt noch eine CD mit Live-Stücken bei, die in latenter Bedrohlichkeit dem Ausgangsmaterial in nichts nachstehen. Ein Trip in die unwirtlichsten Regionen der menschlichen Psyche, die den Menschen trotz allem erst zu dem machen, was er ist.

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