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BROKEN ARROW - Abyss of Darkness

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Artist BROKEN ARROW
Title Abyss of Darkness
Homepage BROKEN ARROW
Label SCARLET RECORDS
Leserbewertung
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Auf der Arbeit, neue CD auf dem Schreibtisch: “Abyss of Darkness” von Broken Arrow. Das Cover verheißt nichts gutes: Diese Seejungfrauen-Nackte-Titten-Nummer war doch eigentlich schon seit geraumer Zeit ziemlich ausgelutscht. Einfach weil es gerade nichts besseres zu tun gibt (die konjunkturelle Lage und so), lege ich die Scheibe mal ein. Innerhalb von wenigen Minuten verwandelt sich das Büro in einen Haufen Luftgitarre spielender Freaks – und das bei meinen Mikroboxen!

Dass dies Powermetal professionellster Güte ist, ist kein großes Wunder, wenn man weiß, dass Broken Arrow von dem italienischen Gitaristen Nick Savio gegründet wurde, der bei den Italienern „White Skull“ bereits seit 5 Jahren und 3 Alben in die Saiten greift und noch mit einer weiteren Band ein Album aufgenommen hat (Vicious Mary). Was hingegen sehr wohl eine gewisse Überraschung darstellt, ist die Tatsache, dass Savio nicht nur wie auf dem Titelstück den Eddie van Halen geben kann, sondern über eine Vielzahl an Ausdrucksmöglichkeiten verfügt, so nachzuhören bei der Bridge des starken „The Gothic Line“, bei dem er das mächtige Riff für einen Moment zugunsten einiger effektiver Einzeltöne aussetzen lässt. Auch seine Bandkollegen verstehen sich auf die Kunst der Reduktion: Schlagzeug und Bass grooven unaufdringlich und Keyboarder Giulio Bogoni sieht seine Aufgabe maßgeblich darin, den Gesamtklang fetter zu machen.

Diese Konstellation versteht sich vor allem auf eine Kunst: Das Schreiben guter Songs. Jedem schlechten („The Call“) steht mindestens ein guter gegenüber, und solange die Band auch weiterhin solche Knaller wie „Stalingrad“ hinbekommt, sollte sie sich um ihre Zukunft keine Sorgen machen. Bloß einen neuen Covergestalter könnte man sich bei Gelegenheit suchen.

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