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BURN (UK) - Global Warning

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Artist BURN (UK)
Title Global Warning
Homepage BURN (UK)
Label FORMULA ONE RECORDS
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Den etwas Älteren von Euch sind BURN (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Deutschen Combo) vielleicht noch von ihren Alben aus den Jahren 1993 und 1995 ein Begriff. Danach wurde es allerdings still um die Briten, da ihr damaliger Schlagzeuger bei einem tragischen Motorradunfall starb und die Band danach nicht mehr weitermachte. Jetzt starten BURN mit einer neuen Langrille noch mal durch und schicken sich an, erneut die Herzen der Liebhaber melodischen Hard Rocks zu erobern.

Besonders die Fans von WHITESNAKE dürften ihre wahre Freude an den elf Songs auf „Global Warning“ haben. An die alten Recken um Sänger David Coverdale erinnert nämlich gleich der Opener „Shadow of The Satellites“ ganz gewaltig und auch der Gesang von Jeff Odgen weist deutliche Parallelen auf. „Dangerous Times“ setzt weiter auf den guten, alten Eighties-Sound, diesmal ein Mix aus hart & zart, der vom knackig-melodiösen „Forgive Me“ abgelöst wird. „Down In Flames“ gibt sich anfangs besonders rhythmusbetont, um im schmusigen JOURNEY-Style weiterzumachen. Dann lassen es BURN mit „Meltdown“ wieder melodiös krachen. Auch „Made That Way“ geht in diese Richtung, vielleicht nicht ganz so fordernd, aber es gilt ja auch einen perfekten Übergang für die Bombast-Hymne „Pray For Rain“ zu schaffen, die melancholische Akzente setzt. Bombastisch schließt sich auch „In Another Lifetime“ an, diesmal aber wieder mit mehr Schmackes. Da kann „Weight of Expectation“ tempomäßig noch eins draufsetzen, bevor „I Don’t Mind“ es neben einigen jaulenden Langäxten fast schon poppig angehen lässt. Bleibt noch das finale „Give Me Tonight“, bei dem der Stadionrock das Sagen hat.

„Global Warning“ ist wohl eher was für diejenigen, die auch schon in den Achtzigern auf diesen Art AOR standen. Das Sextett macht seine Sache ordentlich und handwerklich ohne jeden Fehl und Tadel, nur scheint die Zeit bei BURN irgendwie stehen geblieben zu sein. Aktuelle musikalische Einflüsse sucht man vergebens, was dem einen oder anderen Fan alter Schule aber ganz recht sein dürfte.

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