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BUSH - Man On The Run

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Artist BUSH
Title Man On The Run
Homepage BUSH
Label SONY
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Ja, BUSH haben meine Jugend begleitet. Mit Über-Hits wie “Letting The Cables Sleep”, “Swallow” oder “Glycerine”. 2005 kam dann die Auflösung, 2010 die Wiedervereinigung und 2011 mit “The Sea of Memories“ das erste Studioalbum seit zehn Jahren. Die Jungs um Sänger Gavin Rossdale waren wieder da und bewiesen, dass sie den Rock immer noch drauf hatten. Vor 20 Jahren erschien das Debüt „Sixteen Stone“ und anstatt eine Jubiläumsausgabe ihres Erstlings in die Plattenläden zu bringen, servieren die Engländer lieber frische Kost.

Eines wird bereits nach wenigen Akkorden des Openers „Just Like My Other Sins“ klar: Gavins unverwechselbare Stimme war, ist und bleibt Dreh- und Angelpunkt des BUSH-Alternative-Sounds, der ansonsten gelegentlich ein wenig altersmilde daher kommt. Nun, die Jahre sind auch an Rossdale, Chris Traynor (seit 2002 Gitarre), Robin Goodridge (Drums) und Corey Britz (Bass) nicht spurlos vorübergegangen, doch bringt der Vierer immer noch eine enorme Intensität mit, die sich nicht nur im Titeltrack „Man On The Run“ entlädt. Nachdenklich schließt sich das eingängige „The Only Way Out“ an, während „The Gift“ behände Druck aufbaut und eine ganz besondere Stimmung zaubert. Derweil legt „This House Is On Fire“ ne Schippe drauf und auch „Loneliness Is A Killer“ bringt ordentlich Wumms mit. „Bodies In Motion“ lässt wenig später die Gitarren flirren, hier hätte etwas mehr Dynamik an der einen oder anderen Stelle dem Sound allerdings gut getan, während „Broken in Paradise“ auf sicherem Terrain wandelt und „Surrender“ in den Slow-Motion-Modus wechselt. „Dangerous Love“ und „Eye of The Storm“ setzen auf große Gefühle, bevor „Let Yourself Go“ und„Speeding Through The Bright Lights“ Spannung aufbauen, die in “The Golden Age” ihren Höhepunkt findet. Hier zeigen BUSH noch mal mit großem Besteck, was in ihnen steckt.

Auch wenn’s im Mittelteil ein bisschen holpert, ist „Man On The Run“ ein absolut hörenswertes Lebenszeichen der Briten, die auch 2014 noch wissen, wie’s geht und nicht den Fehler machen, sich selbst zu kopieren.

 

 

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