Band Filter

CALMA - Black Jesus And White Lines

VN:F [1.9.22_1171]
Artist CALMA
Title Black Jesus And White Lines
Homepage CALMA
Label KOZMIK ARTIFACTZ
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

Hinter den 2011 gegründeten CALMA stecken Alex (Bass), Mat (Gesang), Stefan (Schlagzeug) und Costa (Gitarre & Gesang). Zuhause ist der Vierer in Hamburg und auf die Fahnen hat er sich eine Musik geschrieben, die von einer ebenso schroffen wie kargen Schönheit geprägt ist. „Black Jesus And White Lines“ ist das Debüt der Jungs, die auf diese Weise einen gelungenen Mix aus Stoner, Psychedelic, schweren Gitarren und einer tiefer gelegten Rhythmusfraktion abliefern.

Man stelle sich an dieser Stelle einfach mal vor, JESUS LIZARD, SOUNDGARDEN, TRULY und MUDHONEY hätten am selben Tag ein Studio gebucht, in dem auch schon MONSTER MAGNET und CATHEDRAL hocken. Aber statt zu schubsen und zu drängeln, setzen sich erst einmal alle mit einem Bierchen hin und hören Krautrock-World.com. Und zwar genau so lange, bis einer ins Rund ruft: „Leute, wir nehmen jetzt alle zusammen ein DANZIG-Coveralbum auf“… so steht´s im Bandinfo und die sechs Tracks des CALMA-Erstlings sprechen sehr dafür, dass der Antrieb des Quartetts genau so einem solchen Gedankenspiel entspringt.

„Go Ahead“ heißt es da im langsam scheppernden Opener, der für gefälliges Kopfnicken und aufgestelle Nackenhaare sorgt, ehe „Slave“ mit grummelndem Doom und rotzigen Vocals übernimmt. Das geheimnisvolle „Burning Sky“ erweckt zwischendurch den Eindruck, Jim Morrison habe sich auch noch im besagten Studio eingefunden, während „We Are You“ zum doomigen Rundumschlag ausholt. Das nachfolgende „Big Mistake“ macht im direkten Vergleich einen erstaunlich filigranen Eindruck – allerdings nur so lange, bis die Saiteninstrumente wieder von der Leine gelassen werden! Die Kernkompetenz dieser Hanseaten liegt nun mal in massiven Riff-Wänden, die staubtrocken und ohne jede Hast aufgebaut werden. Das Beste heben sie CALMA dabei bis zum Schluss auf: „Eyes“ sorgt für ein abwechslungsreiches Finale und lässt hoffen, dass die Jungs ihren Studio-Output auch live auf bundesdeutschen Bühnen präsentieren.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu CALMA