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CANDLELIGHT FICUS - Golden Life

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Artist CANDLELIGHT FICUS
Title Golden Life
Homepage CANDLELIGHT FICUS
Label HO MOGO MA RECORDS
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‚Funky Indiepop‘ nennen die vier Grazer Niki Waltershofer (Gesang, Gitarre, Percussion & Keys), Simon Brugner (Drums, Percussion & Gesang), Fridolin Krenn (Bass, Percussion & Gesang) und Jonathan Herrgesell (Saxofon, Flöte, Percussion & Gesang) ihren Sound, den sie als CANDLELIGHT FICUS machen. Unlängst hat der Vierer sein Langspieldebüt gegeben, das da auf den Namen „Golden Life“ hört und einen tanzbaren Mix aus Funk, Pop, Soul, und Latin verspricht.

Bei den Österreichern geht es extrem rhythmusbetont zur Sache – ein Umstand, der sich bereits in der Theorie erahnen lässt, wenn man sich ansieht, dass sämtliche Bandmitglieder für die Percussion zuständig sind. Entsprechend fällt auch ein Besuch im „Furniture Store“ bei den Jungs ziemlich groovy aus. So gut gelaunt, wie die Herren hier agieren, kann die Nummer unmöglich von einem Ikea-Besuch am Samstagnachmittag handeln! Ihre gute Laune und Spielfreude verlieren CANDLELIGHT FICUS dann auch über die gesamte Spielzeit von zwölf Songs, die sich auf 40 Minuten verteilen, nicht. Auch wenn wie bei „Smile“ vielleicht ein kleines bisschen Melancholie mit im Spiel ist, aber der Vierer hat die Antwort auf eventuelle Schwermut ja gleich im Titel verpackt und so schließt sich „Circle Or Square“ mit viel Temperament an. Wenn dann wie mit „Alien“ doch ein Moment des Innehaltens gekommen ist, so weiß Jonathan diesen mit seinem Blechinstrument wunderbar zu veredeln, bevor der „Total Different Man“ die Hammondorgel zum Glühen bringt und „Partysound Automatic“ als instrumentale Interlude eher zum frühabendlichen After-Work-Absacker passt als zum ausgelassenen Samstagabend-Feierbiest. Das wird allerdings spätestens zum südamerikanisch-verbrämten „Lift Me Up“ die Tanzfläche stürmen und selbige dank „Treat Yourself“ und „Anyway“ nicht verlassen. Funkige Bassläufe dominieren derweil das knackige „Too Hard“, ehe „HVR“ in einen coolen Kuschelmodus wechselt und der Titeltrack „Golden Life“ den bunten Reigen tiefenentspannt enden lässt.

Zweifellos haben sich CANDLELIGHT FICUS für ihre Musik auf „Golden Life“ vom Disco-Sound der Siebziger inspirieren lassen und auch das blumige Cover scheint ein wenig aus der Zeit gefallen, dennoch sind die Songs mitreißend frisch, von einer gewissen Eleganz und modern auf den Punkt gebracht.

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