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CAPTAIN’S DIARY - Niemals jedem recht

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Artist CAPTAIN’S DIARY
Title Niemals jedem recht
Homepage CAPTAIN’S DIARY
Label RETTER DES ROCK
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Seit gut zehn Jahren schreibt der 28-jährige Oberhausener Sebastian Müller eigene Lieder, die er mit einer Akustikgitarre und seinem Gesang vertont. Als CAPTAIN’S DIARY sind zudem noch Sven Peks (Bass, E-Gitarre, Glockenspiel und Backing Vocals) sowie Robias Götz (Drums und Percussions) mit von der Partie. „Niemals jedem recht“ ist das dritte Album, das erstmals nicht mit einem 4-Spur-Gerät, sondern im Studio von Sven Peks aufgenommen wurde, der bereits mit TURBONEGRO, JAHCOUSTIX, der LETZTEn INSTANZ und ASTRA KID zusammengearbeitet hat.

Auf diese Weise sind elf Songs entstanden, die vom Liedermacher-Akustiksong bis zum knackigen Punkrock alles zu bieten haben. Wobei die ruhigen Töne ganz klar auf „Niemals jedem recht“ dominieren. Und da liegt auch eindeutig die Stärke von Sebastian Müller aka CAPTAIN’S DIARY. Das etwas ruppige „Wenn das hier dein Weg ist“ macht durchaus Spaß, aber irgendwie fehlt der letzte Biss, der gewollte und erwartete „Lärm“ bleibt einfach auf der Strecke, denn eigentlich ist Müller ein stiller Vertreter. Der Titeltrack „Niemals jedem recht“ bringt mehr Tempo mit, positioniert sich jedoch weiterhin im Singer-/Songwriter-Eck, wo der Großteil der Lieder ohne Zweifel zuhause ist. Besonders ausgeprägt ist der reduzierte Sound bei „Happy End/Pretend“, bevor es mit Claphands und „Darwin’s Theorie präsent“ noch einmal eine Spur rhythmusbetonter zur Sache geht. Nach zehn deutschsprachigen Songs beendet schließlich der englische Bonus-Track „The Tiger And The Bear“ den gemächlichen Reigen mit ein wenig Schwung zum Schluss.

Sebastian Müller macht Musik zum Zuhören und den Wolken hinterher gucken. Die Arrangements sind eher schlicht gehalten, überzeugen in ihrer Gesamtheit jedoch durchaus. Die Vocals dürften an der einen oder anderen Stelle für meinen Geschmack noch etwas pointierter rüberkommen, aber macht euch doch selbst ein Bild.

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