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CARNIFEX - Hell Chose Me

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Artist CARNIFEX
Title Hell Chose Me
Homepage CARNIFEX
Label VICTORY RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

San Diego, Kalifornien. Die Frisur sitzt. Und das obwohl ein Metal-Orkan aus genanntem US-Bundesstaat gerade über alle interessierten Opfer hereingebrochen ist. Richtig, Ladies und Gentlemen, CARNIFEX sind back im Haus und treten Arsch. Aufallend an beigelegtem Info ist erst einmal, daß Victory das eigentliche Debüt-Album des Quintetts total ignoriert und das Label-Debüt ‚The Diseased and the Poisoned‘ aus dem Jahre 2008 als eben jenes verkauft. Apropos verkauft: Eben jener Tonträger wurde bis Dato 25.000 Mal (!) über den Kassenscanner gezogen. Respekt, muß man erstmal schaffen.

Auch auffälig schon ab dem Opener und Titeltrack: das Album ist verdammt düster ausgefallen. Und eine graduelle Abkehr vom Core-Stigmata hin zu immer klarerem (Brutal)Death Metal hat auch stattgefunden. Wie schon die Genrekollegen wie z.B. ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY oder aber JOB FOR A COWBOY halt auf ihren letzten Releases auch… Scheint langsam in Mode zu kommen, die zu engen DeathCore-Fesseln abzustreifen und lieber dem technischen Todesblei zu fröhnen. Kann einem aber egal sein, wenn das Ergebniss Namen trägt wie „Dead Archetype“, “Sorrow Spell“ oder „By Darkness Enslaved“. Um mal nur drei der flotten Nackenbrecher auf diesem überdurchschnittlichen Rundling ohne Schwachpunkt zu nennen. Die vom Produzenten gekonnt mit einem druckvollen und gleichzeit angenehm transparenten Sound versehenen Songs rüpeln meist ohne langatmige Verschnaufpausen durch die heimischen Boxen und sorgen für kurzweiligen 35min. Genau die richtige Länge für ein Release aus diesem Genre, da zu viele Alben doch zu gleichförmig klingen und auf Dauer eher ermüdend auf das Gehör wirken. Passiert hier nicht, und wenn am Ende des Jahres abgerechnet wird, werden die 4 Musiker und der schwer tätowierten Brüllwürfel Scott Lewis trotz des sehr frühen Release-Datums immer noch in allen Ohren sein und das in guter Erinnerung, denn Qualität hat sich noch immer durchgesetzt.

Beide Daumen also hoch für ein tolles drittes (sorry, Victory, ist nun mal so) Album der jungen Burschen, das einen vorfreudig ein 4. erwarten läßt. Bis dahin heißt es, jede Tour zu besuchen, bei welcher CARNIFEX auftreten, denn es sollte sich rumgesprochen haben, dass einem auch live die Frisur gerade gerückt wird. „Schönes Haar ist Dir gegeben…“

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