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CATARACT - With Triumph comes loss

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Artist CATARACT
Title With Triumph comes loss
Homepage CATARACT
Label METAL BLADE
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Dass Metalcore DAS große Ding ist, sollte jedem Fan härterer Gitarrenklänge mittlerweile klar sein. Und so haben sich die Big Player im Business bei den kleinen Labels bedient, welche viele heute bekannte Acts erst richtig aufgebaut haben. Wie auch CALIBAN starteten CATARACT bei Lifeforce durch, um nun bei Metal Blade eine neue Heimat zu finden, wo sie neben den amerikanischen UNEARTH eine gute Figur abgeben. Der Schweizer Fünfer offeriert uns somit seine dritte Full Length (neben einer EP), welche eine aggressiv dreckige Tue Madsen Produktion spendiert bekam. Da hat sich der Company-Wechsel doch sogleich ausgezahlt, zumal Dänemark ja auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.

Die 11 Tracks klingen bei weitem nicht innovativ, dafür geht es hier von Anfang bis Ende richtig auf die Glocke. Der unbedarfte Hörer würde sicherlich spontan auf eine amerikanische Combo tippen, so viel Energie wird freigesetzt. Zudem liegen die Einflüsse bei CATARACT nicht wie bei so vielen Konkurrenten im schwedischen Death Metal, wenngleich hier und da ein paar Elemente durchschimmern („Reborn from Fire“). Nein, der gute alte Thrash ist es, und dabei ist vor allem ein Name zu nennen: SLAYER! Die Stücke sind geradezu gespickt von typischen King-Riffs, als Beispiel sei hier nur mal „Vanished in the Dark“ genannt. Dabei kommt man aber dennoch frisch und vor allem räudig rüber, live dürfte sicher der Circle Pit kreisen. Neben der guten Instrumentalarbeit verwöhnen auch die vielen Tempiwechsel den Hörer, man fährt musikalisch also durchaus nicht nur auf der Überholspur. „Godevil“ ist so ein Midtempomonster, mit leichten Death Anleihen im Hintergrund. Richtige Schwachpunkte vermag ich über die gesamte Laufzeit nicht zu entdecken.

Mit dieser Scheibe bringen die Eidgenossen ihre Stärken so richtig auf den Punkt und unterhalten auch beim xten Hören, zum Abbau negativer Energien wird ganz herzlich eingeladen. Auf Dauer werden aber sicher Kurskorrekturen vonnöten sein, um sich nicht zu wiederholen. Das dürfte den vielen Metalcore-Fans heute allerdings ziemlich egal sein. Metal Blade hat einen guten Fang gemacht!

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