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CAUDA PAVONIS - Peace Through Superior Firepower

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Artist CAUDA PAVONIS
Title Peace Through Superior Firepower
Homepage CAUDA PAVONIS
Label DANSE MACABRE
Leserbewertung
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5.4/10 (10 Bewertungen)

Meine Güte, der Name CAUDA PAVONIS hat sich bei mir zum regelrechten Zungenbrecher entwickelt, wenn ich Bekannten davon berichten möchte, dabei ist er doch eigentlich recht einfach. Seit 13 Jahren wandelt dieser Begriff aus der Alchemie bereits durch diverse Sampler und trotzdem blieb er mir unbekannt. Nahezu verwerflich ist es, dass trotz 4 Alben, 2er EPs und einem Haufen Einzelsongs „Peace Through Superior Firepower“ mein erster Kontakt mit den 4 Briten ist. Wenn auch das Plattencover zunächst abschreckend wirkt, sind CAUNA PAVONIS nicht wie erwartet ein MANOWAR-Ableger sondern Musik für Gitarren-Goths. Nach einer kleinen Recherche wird mir klar, das ist Absicht, denn die 3 Herren plus Dame verwandeln ihre Optik und die der Artworks immer wieder von VÖ zu VÖ, um die Atmosphäre besser rüberzubringen, scheinbar Künstler durch und durch.

Lyrisch geht es in erster Linie nicht darum, auf globale Probleme aufmerksam zu machen, wenn auch dem Hörer die Möglichkeit eingeräumt wird, in die Texte Kritik hineinzuinterpretieren. Im Vordergrund stehen Musik, Klischees und das Erschaffen von musikalischen Bildern für den Konsumenten. „Forgotten Heroes“ hat es mir beispielsweise ungemein angetan, Gitarren, Drums und dann diese Abwandlung eines Operettengesangs, als wolle man nicht nur ein Lied im eigenen Stil kreieren, sondern gleichzeitig die „Female-Goth-Metal-Fraktion“ verhöhnen… ganz großes Kino. Mit „Danse Macabre“ (passend zum Label) zaubern CAUDA PAVONIS in mir das Bild einer verstörenden Ballnacht im Tim Burton-Stil, schwer zu erklären, aber es ist so.

Wenn auch nicht die gleiche Atmosphäre erschaffen wird, erinnern mich CAUDA PAVONIS an SCARY BITCHES, mit denen sie auch bereits aufgetreten sind, dazu noch eine Spur Mittelalterrock und eine Große Kelle eigener Kreativität… „PTSF“ macht Spaß und animiert mich dazu, mir die alten Veröffentlichungen ebenfalls zuzulegen, auf YouTube gibt es diverse interessante Stücke aus jüngerer Band-Vergangenheit.

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