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CELTIC WOMAN - Destiny

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Artist CELTIC WOMAN
Title Destiny
Homepage CELTIC WOMAN
Label UNIVERSAL
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Hinter CELTIC WOMAN verbergen sich drei Sängerinnen und eine Violinistin, die über nunmehr elf Jahre in unterschiedlicher Besetzung über acht Millionen Ton- und Bildträger verkaufen konnten und mehrere Welttourneen unternommen haben. Das irische Kleeblatt präsentiert dabei mit viel Gefühl und einem gerüttelt Maß an Pathos eigens arrangierte Lieder keltischer Tradition. Stücke der klassischen europäischen Musik, Musicalhits sowie Pop- und Rocksongs sind mit von der Partie.

Diesen Mix bietet auch die jüngste Studio-Langrille, die beispielsweise ED SHEERANs „I See Fire“ im romantischen CELTIC-WOMAN-Gewand zu Gehör bringt oder auch Pop-Klassiker wie die WATERBOYS-Nummer „The Whole of The Moon“ und ABBAs „Like An Angel Passing Through My Room“ – stets engelsgleich von Susan McFadden, Máiread Carlin und Éabha McMahon vorgetragen, die von Máiréad Nesbitt auf dem Saiteninstrument nicht minder ätherisch begleitet werden. Natürlich dürfen irische Traditionals wie das schwermütige „How Can I Keep From Singing“ oder auch der leise Folk-Evergreen „Sometimes A Prayer Will Do“ ebenso wenig fehlen wie das muntere Gefidel von „The Hills of Ireland“ oder „Skylands“. Derweil entführen Lieder wie der Opener „My Land“ und die Volksweise „Siúil A Rúin“ und auch das getragene „Ride On“  in eine andere Welt und stehen für Besinnung und Innehalten. Als instrumentaler Seelenschmeichler empfiehlt sich die CELTIC-WOMAN-Variante von „Skyrim“, dem Soundtrack des gleichnamigen Videospiels, während „Tír na nÓg“ sicherlich ein, wenn nicht sogar das Highlight der Platte ist. Bei diesem Duett wirkt mit OONAGH ein echter Shooting-Star des Ethno-Pops mit und ohne Zweifel passen die vier keltischen Damen und die Deutsche mit italienischen und bulgarischen Wurzeln bestens zusammen.

Was hingegen irgendwie nicht so ganz ins Bild passt, sind die beiden Bonus-Tracks „O! Tannenbaum“ und „Silent Night“. Möglicherweise wollten die Ladies ihren Fans aber auch einfach was Gutes tun und abseits ihrer regelmäßig erscheinenden Christmas-Longplayer schon mal etwas Weihnachtsfeeling versprühen. Dominosteine, Spekulatius und Glühwein gibt’s schließlich auch schon seit Wochen zu kaufen…

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