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CHAPEL OF DISEASE - Summoning Black Gods

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Artist CHAPEL OF DISEASE
Title Summoning Black Gods
Homepage CHAPEL OF DISEASE
Label FDA-REKOTZ
Leserbewertung
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9.0/10 (2 Bewertungen)

Ein ordentliches Demo ist schon was wert! So war „Death Evoked“ bereits ein erster Achtungserfolg, dem nun das Debüt „Summoning Black Gods“ noch eines draufsetzen soll. Und das gelingt dem Kölnern CHAPEL OF DISEASE recht gut! Tief im old schooligen Death Metal aus frühen ASPHYX und MORGOTH-Tagen verwurzelt, rotieren sich die Todesbleier durch 8 Songs, die wie aus einem Guss klingen. Die thrashig und rau rotierenden Riffwände, die leicht rumpeligen Drum-Salven, die leicht schrägen Soli und auch die erschreckend nach dem Original-Martin van Drunen klingenden Growls lassen keinen Zweifel aufkommen, welche Stunde hier geschlagen hat. Und genauso wie die erwähnten Urväter streuen auch CHAPEL OF DISEASE hier und da schleppende, fast doomig zu bezeichnende Parts ein, die sich tonnenschwer aus den Boxen wuchten. Der passende, also leicht übersteuerte Sound wurde übrigens von Erkan Tatoglu in Ankara eingetütet, was so gar nicht nach Old School klingt. Lyrisch befassen sich CHAPEL OF DISEASE mit den Geschichten von H.P. Lovecraft und verarbeiten diese dann auch gleich in ihren Texten.

Ganz klar, die Kölner zeigen hier nichts Neues und wollen das auch gar nicht. Aber sie haben Bock auf Old School-Death Metal und das setzen sie eindrucksvoll um. Für Leute, die von ASPHYX & Co. nicht genug bekommen können, ist „Summoning Black Gods“ mehr als nur ein Geheim-Tipp!

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