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CHASE LONG BEACH - Gravity Is What You Make It

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Artist CHASE LONG BEACH
Title Gravity Is What You Make It
Homepage CHASE LONG BEACH
Label VICTORY
Leserbewertung
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Bevor der Sommer sich aus unseren Gefilden verabschiedet, hat der Terrorverlag noch ein paar gut gelaunte Summersounds für die werte Leserschaft in petto. CHASE LONG BEACH heißt die Combo, die mit ihrem zweiten Silberling „Gravity Is What You Make It“ knackigen Ska-Punkrock-Pop raushaut. Ihre Homebase haben CHASE LONG BEACH an der US-Westküste, genauer gesagt in Long Beach, wo Karen Roberts (voc.) und Patrick Fitzgerald (bass/ voc.) ihr Baby vor sieben Jahren aus der Taufe hoben. Unterstützt werden die beiden von fünf weiteren Musikern, wobei natürlich eine lautstarke Bläsersektion nicht fehlen darf.

Desweiteren ist als Gast noch Aaron Barrett mit von der Partie. Das REEL-BIG-FISH-Mastermind hatte bereits das 2007er Debüt „LeBeC“ produziert und mischt heuer beim treibenden „Useless“ mit. Außerdem konnte noch Kevin Gunther (CATCH 22) für das abwechslungsreiche „A Diamond Bullet To The Brain“ gewonnen werden. Aber auch im Alleingang lassen es CHASE LONG BEACH ordentlich krachen, wie bereits der Opener „Pall Mall Price Crisis“ unter Beweis stellt. Angetrieben von den Blechblasinstrumenten machen „Joe vs. The Cricket“ und das verhältnismäßig harte „We’ve Got Pockets Like Nobodys Business“ nicht weniger Druck und laden zum ausgelassenen Tanzen ein. Bei „That’s No Moon It’s A Space Station“ tritt der Ska zunächst ein wenig in den Hintergrund, um in den ruhigeren Passagen Reggae-Feeling aufkommen zu lassen, bevor es wieder in die Vollen geht. Von seiner rockigen Seite präsentiert sich auch „Bad Habit“, während „Swing In C“ mit Swing als Musikrichtung wenig zu tun hat. Stattdessen haut das Septett blitzschnellen Skapunk raus, der bei „The Beginning“ deutlich an Tempo verliert. Die Band gönnt sich und ihren Fans eine kleine Verschnaufpause, um mit „Where’s My Time Stick“ wieder auf die Tube zu drücken. Nach dominanten Bläsern und fetten Gitarrenriffs, überrascht beim finalen „The End“ eine Orgel, die allerlei (leicht disharmonische) Klänge der wohlbekannten Instrumente begleitet, die im Hidden Track schließlich noch eine gekonnte Akustik Session zum Besten geben.

CHASE LONG BEACH sind eine absolute Liveband, die fast ununterbrochen im Tourbus unterwegs ist. Zweimal waren die Amis auch schon in Europa zu Gast und werden bei all diesen Gelegenheiten ihre Fans mit Sicherheit gewaltig zum Schwitzen gebracht haben. Stilistisch passt die Musik am besten zu sonnenbeschienenen Festivals, zweifellos lässt sich mit „Gravity Is What You Make It“ dieses Ambiente jedoch auch zumindest in Teilen und mit ein bisschen Vorstellungskraft ins graue Winterhalbjahr retten.

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