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CHILDREN OF BODOM - Blooddrunk

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Artist CHILDREN OF BODOM
Title Blooddrunk
Homepage CHILDREN OF BODOM
Label SPINEFARM/ UNIVERSAL
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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6.3/10 (3 Bewertungen)

Nach drei Jahren Sendepause melden sich CHILDREN OF BODOM nun mit ihrem 6. Studioalbum zurück. Vor einem Jahr gab es bereits „Tie My Rope“ als Vorgeschmack zu hören, Ende Februar folgten „Banned from Heaven“ auf Myspace und das offizielle Video zur ersten Single „Blooddrunk“. Wirklich begeistern konnte keiner der Songs, selbst in den einschlägigen Foren blieb die große Euphorie aus. Nun liegt die neue Scheibe nach langem Warten zur Veröffentlichung bereit und vorab kann man gleich sagen: „Are You Dead Yet“ wird hiermit auf jeden Fall übertroffen.

Beim Opener „Hellhounds On My Trail“ macht sich ein dickes Grinsen breit, es wird wieder Gas gegeben, die legendären Keyboard/ Gitarrensoloduelle, die der Band einst den Stempel Nintendo Metal aufgedrückten, sind zurück und Alexi kreischt wieder haltlos, wie man sich das wünscht, und meiner Meinung nach besser als je zuvor. Der nächste echte Kracher lässt danach erst einmal auf sich warten, nur der Schlusstrack „Roadkill Morning“ weist ähnliche Qualitäten auf und in Ansätzen auch „Tie My Rope“, wenn Alexi sich nicht gerade wieder an Gesang-ähnelndem Gekrächze versuchen würde und die wirklich gut gemachten schnellen Passagen nicht immer wieder durch Breaks zerstört würden. Zwar sind auf dem gesamten Album im Gegensatz zum Vorgänger zuhauf Solos vorzufinden, doch wirken sie wahllos in die Gegend geworfen und werden zu häufig als Überleitung denn als wirklicher Höhepunkt eingesetzt. Trotzdem lässt sich das Album locker mehrere Male hintereinander hören, ohne dass es nervt, kein Titel wirkt zu langweilig oder nimmer endend, jedoch bleibt auch keins der Stücke wirklich im Ohr hängen. Auf Klassiker à la „Hate Me“ oder „Silent Night, Bodom Night“ wartet man aber vergebens.

Trotz aller negativen Worte ist das Album eigentlich nicht so schlecht wie erwartet, doch könnte es wirklich besser sein, man denke nur mal an die „Hatebreeder“- Zeiten zurück. Den ungeduldigen und vorlauten Fans, die in diversen Internetplattformen das Album schon zerreißen, sollte man jedenfalls nur bedingt Gehör schenken, denn selbst nach einer Woche Dauerhören kann ich mich zu keiner eindeutigen Meinung hinreißen lassen. Vielmehr sollte man sich bei diesem Album jedoch fragen, worauf man aus ist, denn für den lockeren Hörspaß nach dem Motto „reintun – anhören – Spaß haben“ ist „Blooddrunk“ wirklich bestens geeignet. Zu alter Form hat die Hate Crew aber trotzdem nicht zurückgefunden, vielleicht sollte man seine Inspiration im Studio weniger in Trinkgelagen suchen.

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