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CHILDREN OF BODOM - Halo of Blood

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Artist CHILDREN OF BODOM
Title Halo of Blood
Homepage CHILDREN OF BODOM
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.8/10 (24 Bewertungen)

Auch wenn es den Erfolg nicht unbedingt geschmälert hat, sind CHILDREN OF BODOM seit einigen Alben auf dem absteigenden Pfad. Nicht, dass die finnischen Helden musikalisch schlechter geworden wären, aber eine gewisse Vorhersehbarkeit hat sich in den Sound der Mannen um Frontsau Alexi Laiho geschlichen und offensichtlich hatte man bei „Bloodrunk“ und „Relentless Reckless Forever“ mehr die Marke „COB“ im Blick als wirklich den Sound der Band.

Das ändert sich jetzt mit „Halo of Blood“ endlich wieder! „Waste of Skin“ eröffnet in klassischer COB-Manier mit pfeilschnellen Grooves, flirrenden Lead-Melodien und ordentlich Biestigkeit in den Vocals, die man lange nicht mehr so energisch gehört hat! Richtig Dampf macht die Hate Crew dann aber mit dem Titelsong, bei dem nicht viel rumgekaspert wird, sondern ordentlich am Gasgriff gedreht wurde. Mit ordentlicher Black-Keule prügelt man sich durch den Song und kombiniert dies mit einer dicken Thrash-Ladung. Knaller! Als krassesten Gegensatz dazu hat man direkt danach mit „Scream for Silence“ eine derart poppig-balladeske Nummer gepackt, dass man eigentlich nach 30 Sekunden wieder weiterskippen möchte. Sorry, DAS muss ja wohl nicht sein! Wer „Everytime I die“ als Maßstab im Backcatalogue hat, sollte so was nicht auf sein Album packen! Wenn schon Ballade, dann aber richtig bitte. Und das beweisen Laiho & Co. dann prompt mit „Dead Man’s Hand on You“, einer richtig schleppenden Komposition mit eindringlicher Atmosphäre und im Refrain schon fast Tägtgren-artigen Vocals! Dazu gibt es natürlich noch weitere klassische Groove-Monster der Marke COB, bei denen sich natürlich auch die typischen Keys vs. Gitarre-Duelle wiederfinden. Wer die Jungs etwas kennt, kennt auch ihr Faible für Covers. Diese Mal hat sich „Sleeping in my Car“ von ROXETTE ausgesucht und dies zu einer groovigen, wenn auch eigenwilligen Version verarbeitet. Kann man drüber streiten…

Unbestritten klingen CHILDREN OF BODOM allerdings endlich wieder so, als wenn sie sich wirklich (ausschließlich) auf die Mucke konzentriert hätten. Natürlich bleiben sich die Finnen selbst treu und erfinden sich nicht neu. Aber die Qualität der Songs hat endlich wieder deutlich zugenommen, so dass „Halo of Blood“ sicherlich nicht so schnell langweilig wird wie noch die beiden Vorgänger!

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