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CHILDREN OF BODOM - Skeletons in the Closet

VN:F [1.9.22_1171]
Artist CHILDREN OF BODOM
Title Skeletons in the Closet
Homepage CHILDREN OF BODOM
Label HELLFEST/ SPINEFARM/ UNIVERSAL
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.5/10 (2 Bewertungen)

Coveralben gehören einfach zum guten Ton im Metal-Genre. Egal ob es nun OVERKILLs „Coverkill“ ist, die entsprechenden VÖs von SIX FEET UNDER oder einer beliebigen anderen Band, man kann nicht übersehen, dass Metaller Spaß daran haben, Songs anderer Bands und Genres nachzuspielen und dabei einer metallischen Frischzellenkur zu unterziehen. So nun also auch die finnischen „Chaoten“ von CHILDREN OF BODOM, die mit „Skeletons in the Closet“ ein 18 Song starkes Werk voller Fremdbearbeitungen auf euch loslassen. Dabei beschränkt man sich nicht auf ein Genre, sondern wildert unbeschwert im Rock-Bereich, widmet sich Metal-Klassikern und schreckt auch vor Pop- und Punk-Songs nicht zurück.

Hier mal die komplette Tracklist der Europa-Version (US- und Japan-Ausgabe variieren etwas), wobei man den KING DIAMOND-Song nicht explizit auswählen kann, da es sich um einen geheimen Bonussong handelt, der kurz nach Track #17 startet:
01.Looking At My Back Door (CLEARANCE CLEARWATER REVIVAL)
02. Hell Is For Children (PAT BENATAR)
03. Somebody Put Something In My Drink (RAMONES)
04. Mass Hypnosis (SEPULTURA)
05. Don’t Stop At The Top (SCORPIONS)
06. Silent Scream (SLAYER)
07. She Is Beautiful (ANDREW W.K.)
08. Just Dropped In (KENNY ROGERS)
09. Bed Of Nails (ALICE COOPER)
10. Hellion (WASP)
11. Aces High (IRON MAIDEN)
12. Rebel Yell (BILLY IDOL)
13. No Commands (STONE)
14. Antisocial (TRUST)
15. Talk Dirty To Me (POISON)
16. War Inside My Head (SUICIDAL TENDENCIES)
17. Ooops!… I Did It Again (BRITNEY SPEARS)
18. Waiting (KING DIAMOND)

Nicht jeder Titel auf „Skeletons In The Closet“ ist extra für dieses Werk eingespielt worden. Es finden sich auch Songs wie das SCORPIONS-Cover „Don´t Stop At The Top“, welches die Finnen schon 1999 aufgenommen haben, oder auch der RAMONES-Klassiker „Somebody Put Something In My Drink“, den man bereits als Single-Bonus verwurstet hat. C.O.B. haben es geschafft, sich jedes einzelnes Original so vorzunehmen, dass es perfekt zu ihnen passt und man als Zuhörer zu jeder Sekunde den Spaß spürt, den die Jungs beim Einspielen gehabt haben müssen. Dass nicht jeder Song ein absoluter Volltreffer geworden ist, versteht sich wohl von selbst, aber dennoch überraschen die Finnen mit einem breitgefächerten Musikgeschmack und schaffen es tatsächlich, dass eine PAT BENATAR-Nummer authentisch klingt wie ein SLAYER-Klassiker oder ein IRON MAIDEN-Opus… Und gerade bei „Waiting“ von KING DIAMOND überrascht Sänger Alexi damit, die schwierigen Gesangslinien des dänischen Königs erstklassig zu adaptieren. Zwar beißt sich die Band am MAIDEN-Cover die Zähne aus und den BRITTNEY SPEARS Titel hätte man sich schenken können, aber alles in allem ist „SKELETONS IN THE CLOSET“ eine schweinegeile Party-Scheibe geworden, die sich jeder von Euch da draußen ins CD-Regal stellen sollte, denn das Ding macht einfach riesig Spaß.

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