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COMMON DREAM - Gravity

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Artist COMMON DREAM
Title Gravity
Homepage COMMON DREAM
Label BLACK FLAMES RECORDS
Leserbewertung
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Das Debütalbum des Trios aus Polen ist meines Erachtens eher etwas für den eingefleischten Synthi-/Futurepopfan. Stilistisch angesiedelt irgendwo zwischen Mesh, De/Vision, Camouflage und Depeche Mode bietet das Album durchweg handwerklich gut gemachte Soundstrukuren und innovative, eingängige Arrangements. Die einzelnen Songs sind durchgehend sehr ruhig, melodiös und melancholisch, auf das ganze Album gesehen allerdings eher wenig abwechslungsreich und daher mehr für einen ruhigen Abend bei Kerzenschein als für die Tanzfläche geeignet. Wem die Platte von Martin L. Gore gefallen hat, würde ich durchaus raten, mal in das Album von Common Dream hinein zu hören.

Die Band ist anno 1991 als reine Instrumentalbands „Oxygene“ angefangen, hat sich 1996 in „Common Dream“ umbenannt und auf diversen Konzerten in Polen als Vorband von Dance or Die und Static Icon einen Namen gemacht. 1999 erschienen ihre Songs auf diversen Genre-Compilations u.a. von Synthetics und A different Drum (U.S.A.). 2001 unterschrieben sie beim polnischen Label Black Flames Records, steuerten ihren Beitrag für einen Cure Sampler bei und avancierten endgültig in ihrem Heimatland zu Local Heroes.

Dass die Anfänge der Band im Instrumentalbereich liegen, hört man auf der Platte sehr deutlich. Ihre Stärke liegt definitiv in dem wundervoll arrangierten Klanggebäude aus synthetischen Klängen. Leider rundet der Gesang das gute Bild nicht ab und ich möchte der Band am liebsten raten, zu Samples oder Stimmverzerrer zu greifen. Der Gesang ist eher dünn und mal mehr, mal weniger von einem polnischen Akzent geprägt, der bei längerem Hören einen gewissen Nerv-Faktor entwickelt. Fazit: Ausbaufähiger, solider Synthipop und eine Band mit dem Potential, noch besser zu werden.

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