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COOGANS BLUFF - Metronopolis

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Artist COOGANS BLUFF
Title Metronopolis
Homepage COOGANS BLUFF
Label NOISOLUTION
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Seit 2003 gibt es COOGAMS BLUFF. Von den Gründungsmitgliedern sind noch die Brüder Charlie (Drums) und Willi Paschen (Gitarre) sowie Clemens Marasus (Gesang & Bass) mit dabei; Max Thum (Saxofon) und Stefan Meinking (Posaune) stießen 2011 dazu. Die Band einem Genre zuzuordnen, fällt nicht leicht, weil es von Album zu Album auch immer wieder neue musikalische Ausrichtungen gegeben hat. Irgendwo zwischen Soul, Kraut-, Fusion-, Blues-, Space- und Prog-Rock ist der Fünfer aber zu verorten und „Metronopolis“ ist ein weiterer Stopp auf der musikalischen Reise, die COOGANS BLUFF 2007 mit der ersten Langrille „CB Funk“ begonnen haben, nachdem zuvor bereits drei EPs erschienen waren.

Nun also „Metronopolis“ und wer genau aufs Cover schaut, sieht, dass COOGANS BLUFF dem Taktgeber einen Knoten verpasst haben. Ein Hinweis auf komplette Disharmonie? Mitnichten, aber vielleicht ein Zeichen dafür, dass die Herrschaften auch anno 2020 nichts von irgendwelchen Schubladen wissen wollen. Der Opener „Gadfly“ beginnt in diesem Sinne in fiebriger Heavyness und knackigem Gebläse, um dann plötzlichen ätherischen Mellotron-Chören und verträumten Saxofon-Klängen Platz zu machen. „Sincerly Yours“ und „Hit And Run“ kommen derweil ungewohnt poppig und eingängig daher, während „Zephyr“ und „Soft Focus“ aus einer anderen, ziemlich spacigen Galaxie zu kommen scheinen. Der frickelige Kopfnicker „Creatures of The Night“ rückt die Blasinstrumente in den Fokus, bevor „The Turn I“ und „The Turn II“ für ein spannungsgeladenes Finale sorgen. Was Pt. I langsam aufbaut, findet in Pt. II seine energiegeladene Vollendung.

COOGANS BLUFF sind auf „Metronopolis“ mehr denn je eine Band, die ‚zusammen‘ ist: spielerisch, technisch, musikalisch auf höchstem Niveau! Die Platte wurde selbst produziert und zeigt das Quintett noch vielseitiger und dabei sogar homogener als in der Vergangenheit.

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