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CORVUS CORAX - Kaltenberg Anno MMVII

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Artist CORVUS CORAX
Title Kaltenberg Anno MMVII
Homepage CORVUS CORAX
Label PICA MUSIC
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Seit geraumer Zeit treten CORVUS CORAX jährlich beim Ritterturnier in Kaltenberg auf. Dort haben die Jungs ihre eigene Bühne, die „Rabenbühne“, auf der sonst niemand „performen“ darf. Allein das lässt vermuten, dass CORVUS CORAX ein wichtiger Bestandteil des Turniers sind. Zwischenzeitlich wurden sie auch zu „Musikern der Tafelrunde von Kaltenberg“ ernannt und haben dem Fest seine eigene Hymne geschrieben. Diese findet sich als einer von zwei Bonustracks auf dieser Scheibe, und mehr Gründe brauche ich wohl nicht aufzuzählen, warum eine CC-„Best-of“ gerade diesem Ritterturnier gewidmet wird.

CORVUS CORAX präsentieren auf diesem Silberling eine Reihe sehr lebendiger Songs, wie es sich für ein Ritterfest auch gehört, auf dem es vermutlich meist hoch hergeht. Die meisten Stücke ohne Gesang, was aber nicht weiter stört, da die Auswahl der Lieder auch so abwechslungsreich genug ist. Die „Ballade De Mercy“ fällt so noch etwas mehr aus dem Rahmen, lockert aber die Zusammenstellung auf und durchbricht nicht den Kreis. Besonders positiv fällt auf, dass sich sehr wenige sogenannte „Klassiker“ finden. Ausnahme ist vielleicht „Platerspiel“, ein von vielen Bands gern und immer wieder gespieltes Lied, das der Hörerschaft dann irgendwann doch fast zu den Ohren rauskommt. Die Herren sparen sich weitere solche Stücke und legen dafür mehr individuelles CC drauf.

Als zweiten Bonustrack neben der schon eingangs erwähnten Hymne gibt es einen Ausschnitt aus dem „Gothic 3“-Soundtrack namens „Is Nomine Vacans“. (Für alle Nicht-Rollenspieler: Gothic ist nicht nur eine Stilrichtung, sondern auch ein überaus erfolgreiches Fantasyrollenspiel). Der Track ist eher ruhig und mystisch angehaucht, fast sakral, aber ganz einfach wunderschön. Absoluter Anspieltipp für alle, die CORVUS CORAX mal von einer doch sehr anderen Seite erleben wollen. Der Specials nicht genug: Weiterhin gibt es ein Video aus Mexico City. Hier wird der Zusammenhang zum Rest des Albums sicherlich nur mir nicht ganz klar – macht aber nichts, denn eine um so viel angereichertes „Best-of“-CD lohnt sich definitiv noch mehr als eine Basis-Version. Und als Teufel intoniert „Jumping with the devil“ musste ich dann doch mal leise lachen, weil das einfach irgendwie typisch CORVUS CORAX ist. Schlicht und einfach sympathisch und publikumsnah.

Das Booklet ist eher schlicht, aber gut gestaltet. Die Musiker von CC sind auf 4 Seiten jeweils zu zweit abgebildet, sich ansehend wie die Ritter auf dem Titel des Albums, auf der letzten Seite gibt es die üblichen Danksagungen und auf der ersten – man höre und staune – eine Einleitung von Luitpold, Prinz von Bayern, der sich hier als Fan zu erkennen gibt. Nicht nur ihm, auch allen anderen Fans sei die Scheibe ans Herz (und in den CD-Player) gelegt.

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