Band Filter

CP24 - World between the Lines

VN:F [1.9.22_1171]
Artist CP24
Title World between the Lines
Homepage CP24
Label TTS MEDIA MUSIC
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.0/10 (1 Bewertungen)

Bei CP24 handelt es sich um eine Band aus deutschen Landen und die Scheibe „World Between The Lines“ kommt frisch auf den Tisch. Soll heißen, wir haben es hier (abgesehen von einem im Proberaum produzierten 4-Track-Demo) mit dem Erstlingswerk des Fünfers zu tun. Das gibt es unter der Überschrift „2 zum Preis von einer“ gleich in doppelter Ausführung. Nämlich als „normale“ Stereo-CD und als Surround-DVD. Pluspunkte in der Preisleistungswertung sind damit gewiss.

Der Opener „Breaking The Silence” beginnt mit Babygeschrei, Kinderstimmen, Schritten und Herzschlägen, bevor harte Drums das Kommando übernehmen. Des weiteren erinnert mich dieser Titel spontan an RAGE: Melodischer Refrain, heavy Riffs und Textzeilen wie „Am I dead, what’s happening to me“. Der Nachfolger „Graves Of My Tears” kommt dagegen eine ganze Ecke progressiver daher. Als Anhaltspunkt soll hier QUEENSRYCHE zu Zeiten von „Promised Land“ herhalten. Der Titelsong „World Between The Lines” basiert auf einer ruhigeren Grundstimmung, besitzt als Kontrast aber einen rauen Refrain. Weiterhin zu nennen sind: „Question Of Hate“, das analog zum Songtitel des volle Brett liefert, das düstere „Corroded Passion“ und die melodische Verschnaufpause „The Sound Outside“ mit Akustikgitarre. Bei den restlichen Tracks geht es mit gewohnter Aggressivität weiter.

Die Band selbst sieht ihre Wurzeln im Power-, Thrash- und Progressive-Metal Bereich, was die Mucke ziemlich gut beschreibt. Bleibt abschließend noch zu erwähnen, dass sowohl produktionstechnisch wie handwerklich alles im grünen Bereich liegt.

1 Kommentar

  1. Unkonventioneller AntiPro sagt:

    Das, was die Burschens hier geleistet haben, verdient mehr als nur ein paar Minuten Gehör

    Ich besitze die Platte seit 2006 und ist immer griffbereit, wenn grad Circle of Silence, Accept und Iron läuft, damit ich zum Schluss noch nen Hammerschlag machen kann

    Gewöhnungbedürftig waren für mich zu Anfang die Vocals, was heute und nach wenigen Tagen nur keine Frage mehr ist, sobald Grave of my tears läuft, ist man im CP-Fieber, kann vorrücken auf Corroded Passion, und sich eine Weile ausruhen vom ganzen durchgeschüttel, bis es wieder heißt „Headbang like never gotta head“

    Eine reine „Schepperscheibe“ ist es nicht, in jedem Song findet sich genug Platz für die Jungens, ihren Beitrag zu einer grandiosen Platte zu leisten, und das haben sie hervorragend geleistet, ist aber scheinbar sehr kontrovers in Bezug auf die Aufmerksamkeit, die CP eigentlich verdient

    Wer also mit Freuden sich ein paar neue geile Momente einrahmen will – CP24 ist eine extrem gute Empfehlung, die ich hierzu vergebe und von Herzen kommt

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu CP24