Band Filter

CRACK O DAWN - Gods of Insane

VN:F [1.9.22_1171]
Artist CRACK O DAWN
Title Gods of Insane
Homepage CRACK O DAWN
Label SAOL
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.8/10 (4 Bewertungen)

Mit modernem und brachialem Metal wollen die Berliner CRACK O DAWN mit ihrem Album “Gods of Insane” (englische Grammatik war da wohl gerade nicht greifbar?) auftrumpfen, doch da gibt es ein Problem: Modern, brachial und Metal generell benötigt richtig Druck, um zu wirken und eben dieser wird auf dieser VÖ doch schmerzlich vermisst.

So bieten CRACK O DAWN eine an sich interessante Mischung aus thrashenden Riff-Attacken, pumpenden Core-Rhythmen und einigen verspielten Nu Metal-Elementen. Als Anhaltspunkte sind hier mal SEPULTURA, SUICIDAL TENDENCIES, STUCK MOJO oder auch mal AVENGED SEVENFOLD und LIMP BIZKIT angeführt. Doch selbst letztere haben mehr Druck in der Produktion und mehr Power in den Songs als diese hier 11 dargebotenen Tracks. Sicherlich rocken „Outdistance“, „Black Rain“ oder auch das Titelstück ganz nett, aber ein paar Thrash-Riffs, angedeutete Growls und Doublebass-Ansätze reichen nicht aus, um richtig Dampf zu machen, wenn der Rest ziemlich deutlich verpufft. Da helfen auch klassische Metal-Ausflüge eben bei „Black Rain“ oder „Mesmerized“ nicht aus, um dieses Manko auszugleichen.

Spielerisch brauchen sich die Berliner sicherlich nicht verstecken, zeugen die Arrangements und auch die proggigen Ansätze von Struktur-Verständnis und spielerische Versiertheit. Das hilft aber alles nichts, wenn die Songs nicht wirklich viel taugen. Da reissen auch die Gast-Auftritte von Yvonne Ducksworth (JINGO DE LUNCH) und Ralf Scheepers (PRIMAL FEAR) nicht wirklich was raus.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu CRACK O DAWN