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CRADLE OF FILTH - Godspeed on the Devil’s Thunder

VN:F [1.9.22_1171]
Artist CRADLE OF FILTH
Title Godspeed on the Devil’s Thunder
Homepage CRADLE OF FILTH
Label ROADRUNNER RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.3/10 (26 Bewertungen)

Viele Fans mögen sicherlich etwas von “Thornography” erschreckt und vielleicht auch verschreckt worden sein. Die rockigere und sehr 80er-lastige Ausrichtung, sowie die Gesangsexperimente von Dani Filth waren ohne Frage mehr als gewöhnungsbedürftig. Einmal getan, reicht es dann auch und Songwriter/ Gitarrist Paul Allender packt’s noch mal richtig an.

Bereits das Intro lässt aufhorchen und dann brettert mit „Shat out of Hell“ schon ein klassischer CRADLE-Kracher los. Im Stile von „Chutulu Dawn“ oder „Gilded Cunt“ macht dieser Killer keine Gefangenen, die Drums blasen alles weg, die Riffs sägen erbarmungslos und Dani kreischt wieder so herrlich in schmerzlichen Höhen. Und mit dem folgenden Epos „The Death of Love“ unterstreichen die Briten, dass sie wieder in alter Stärke auftrumpfen! Düster-schleppende Gitarren-Läufe, atmosphärische Synth-Teppiche des alten Freundes Mark Newby-Robson und ein brillierender Dani Filth, der sich mit seiner bedrohlichen und immens vielfältig fiesen Stimme mit… natürlich… Sarah Jezebel Deva duelliert. Herrlich, dieses Horror-Epos steht für alle Klischees, Facetten und Qualitäten dieser Band! Zu diesen gehört neben krachend-brutalen Black Metal-Attacken („Tragic Kingdom“, Titelstück, „Sweet Malefica“), bei denen vor allem Neu-Drummer Mark mehr als überzeugt, und den theatralischen und überlangen, genialen Monster-Epen („Midnight Shadows Crawl To Darken Counsel With Life“ oder auch das schön grusel-kranke „Darkness Incarnate“) ein textliches Konzept, welches sich dieses Mal um Gilles de Rais, einem Gefährten Jeanne D’Arcs, dreht. Dieser wird wenig überraschend durch Clive „Pinhead“ Barker und seine schaurigen Spoken Words verkörpert. Wenn ein Song dann überhaupt ein wenig heraus sticht, ist es wohl „Honey and Sulphur“, der Video-Track, der an sich zwar ebenfalls ein klassisches CRADLE-Pfund mit brachialen Parts, 80er-Riffings und atmosphärischen Synths ist, aber durch die auftragenden Chor-Gesänge phasenweise an THERION erinnert. Stark!

Und wenn man schon alles richtig macht, dann natürlich bitte auch beim Sound. Dieser wurde mit Andy Sneap ausgearbeitet und es ist jedes Mal wieder erstaunlich, wie der Mann für die jeweilige Band den genau richtigen Klang findet. Natürlich tönt „Godspeed on the Devil’s Thunder“ erhaben und mächtig aus den Boxen. Keine Frage, Paul Allender und Dani Filth bringen CRADLE OF FILTH mit einem Paukenschlag wieder zurück auf ihrer altbekannten Linie. Dieses Album schließt ohne Zweifel an Großtaten wie „Dusk…“, „Cruelty and the Beast“, „Midian“ und phasenweise gar „Principle…“ an. So ist’s recht, Jungs!

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