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CRIME IN STEREO - Selective Wreckage

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Artist CRIME IN STEREO
Title Selective Wreckage
Homepage CRIME IN STEREO
Label BRIDGE 9
Leserbewertung
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Kurzes Album, kurze Rezension (na ja… Anm. der Red.).

23 Minuten dauert die Dokumentation der Selbstfindungsjahre 2005 bis 2007, in denen CRIME IN STEREO versuchten, ihren Sound neu zu erfinden, ohne dabei ihre Wurzeln zu verleugnen (Das Ergebnis kann jeder auf dem gelungenen „Is Dead“ -Album nachhören). In dieser Zeit entstanden die gesammelten Tracks, die in verschiedenen Sessions entstanden sind und letztendlich nicht für die letzten Alben (Auch Outtakes der „Troubled Stateside“-Aufnahmen sind auf „Selective Wreckage“ zu finden, sowie Tracks, die für eine Split EP mit CAPITAL gedacht waren) verwendet wurden.

Aber was soll man sagen: Ein Glück, dass die Titel nicht der Vergessenheit anheim gefallen sind, denn sie machen ganz einfach gute Laune! Überraschend wenig zusammengewürfelt klingt das Ergebnis, fast durchgängig straight werden die melodischen Hardcore-Ditties aus dem Ärmel geschüttelt! „Everywhere and all the time“, „Desertbed“, Love“, „These people ought to know who we are and tell that we are here“, „Takbir“, alles lupenreine klassische Nummern, die das Beste von DAG NASTY und SAMIAM miteinander verbinden und mir nach Einnahme sofort gute Laune bescheren (trotz aller melancholischer Untertöne). Bis auf das zu vernachlässigende Homerecording-Intro und das stark BRAND NEW beeinflusste Depri-Outro („Let me take you out“) rutscht die Scheibe in einem durch und kann trotz seiner ungewöhnlichen Entstehungsweise durchaus überzeugen. Tolle Texte auch! (Entirely in the silence of the dark she said, “I don’t even think that Danzig is that cool anymore…“ So there she stood half naked but not the half that gets men dreaming. And she talked about love and the current state of the scene: “I heard it’s not as good as it used to be. But we can always smoke out the room and see how many shapes can we twist in the fog…”)

Kommt im mittlerweile BRIDGE9 typischen Gatefold-Replica und ist für Fans unerlässlich! Aber „Selective Wreckage“ eignet sich durchaus auch zum Kennenlernen einer der interessantesten Whatever-Core-Acts dieser Tage! „I’m nothing without my influences. Nothing without my friends.“

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