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CROOKED COLOURS - Vera

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Artist CROOKED COLOURS
Title Vera
Homepage CROOKED COLOURS
Label SWEAT IT OUT
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Nach einer ausgiebigen, achtzehnmonatigen Verschnaufpause hat das australische Live-Electronic-Trio CROOKED COLOURS nunmehr sein Debütalbum „Vera“ auch in die bundesdeutschen Plattenläden gebracht. Das renommierte australische Musikmagazin The AU Review kürte die Platte bereits zum „Best AUS Release of this year”. Und mit mehr als 10 Millionen Streams auf Spotify, zwei #1-Positionen bei The Hype Machine und Airplay auf BBC Radio 1 erzeugte „Flow”, die erste Single des Albums und dessen erster Track, bereits eine enorme Resonanz. Von der einflussreichen, australischen Radiostation Triple J entdeckt, eroberten die CROOKED COLOURS 2013 die Musikszene im Sturm. Ihre Breakout-Singles „Come Down“, „Capricious“ und „Another Way“ wurden mehr als sechs Millionen Mal gestreamt. „Vera“ ist das Produkt einer geduldigen Band, die einen zeitlosen Erstling erschaffen wollte.

Zwischenzeitlich wurde die Band eingeladen, die CRYSTAL CASTLES auf ihrer Australien- und Neuseeland-Tournee als Special Guest zu begleiten. Möglicherweise müssen die Kanadier da sogar aufpassen, dass Philip Slabber, Leon De Baughn und Liam Merrett-Park ihnen nicht die Show stehlen, denn mit „Vera“ beweisen die Jungs aus down under wahrlich einrucksvoll ihr Können. Mit eingängiger Elektronik kennt sich der flotte Dreier bestens aus und auch HipHop-Einflüsse wissen die die Herrschaften hervorragend unterzubringen, wie sie mit „I Hope You Get It“ hörenswert unterstreichen. Der Titeltrack „Vera“ verwebt die elektronischen Sounds derweil mit Tonfolgen, die entfernt an Reggae erinnern, jedoch mehr Härte mitbingen, bevor die Truppe aus Perth mit „All Eyes“ abermals auf den Dancefloor bittet. Dort darf der geneigte Hörer und Tänzer dann auch bis zum Ende verweilen. Zunächst mit dem stampfenden „All Eyes“, dann ist Ausdruckstanz zum vertrackten „Shine On“ gefragt, ehe das finale „Perfect Run“ auf der Zielgeraden nach einem Piano-Opening in die Vollen geht.

Eines ist mal klar: CROOKED COLOURS muss man ihren Job nicht mehr erklären. „Vera“ bringt in der Tat alles mit, um die Kapelle auch außerhalb des fünften Kontinents bekannt und erfolgreich werden zu lassen. Wer sich persönlich ein Bild machen möchte, bekommt dazu anlässlich der anstehenden Europa-Tour im Oktober auch hierzulande Gelegenheit.

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