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CROWBAR - Sever the wicked hand

Artist CROWBAR
Title Sever the wicked hand
Homepage CROWBAR
Label CENTURY MEDIA
Leserbewertung

Über 5 Jahre ist es nun schon seit dem letzten Wutklumpen her, endlich fanden die Herren um Meister Kirk Windstein ein wenig Zeit von ihren anderen Projekten, um sich dem wahren Brechstangensound zu widmen. Weshalb diese Walzenband immer noch weit unter Wert rangiert, ist wohl nicht nur mir ein Rätsel! Zumal man ja mit Größen wie Jamey Jasta (HATEBREED), Phil Anselmo oder C.O.C. ganz dicke ist. OK, Massenkompatibel waren die Herren in ihrer langen (über 20-jährigen) Karriere noch nie, aber sie haben sich auch nie verbogen.

Kirk leidet und gröhlt am Mikro wie eh und je, der ultraschwere Lava Doomsound ist nach wie vor unvergleichlich („Liquid Sky and Cold Black Earth“) und man tritt nach wie vor in den richtigen Momenten auch mal mächtig aufs Gaspedal („Sever the Wicked Hand“)! Die Soundwände erdrücken dich ein ums andere Mal, wo DOWN ihren Sound eindeutig herhaben, kann hier jeder nachhören. Trotz aller Traurigkeit und Schwere verziert man die schweren Monolithen immer wieder mit feinen Melodien und tollen Refrains, da hat die lange Pause (und Kirks neue Cleanheit) der Band hörbar gut getan. Wer hier allerdings reine Zähflüssigkeit erwartet, der wird mit schnellen Raketen wie „The Cemetary Angels“ oder „Protectors of the Shrine“ (was ein Riff!) überrollt, die eindeutig die Hardcore-Einflüsse der Jungs hervorbringen. Mit einer flotten Groove-Walze wie „As I Become One“ beglückt man DOWN-Jünger, wie sie es von ihren Faves nicht besser bekommen! Ganz großes New Orleans-Kino! Auf der anderen Seite stehen verzweifelt klingende Songs à la „A Farewell to Misery“ (das mit ruhigen Tönen und beschwörenden Gesängen verzückt) oder „Echo an Eternity“, die eine melancholische Stimmung heraufbeschwören, aber dennoch auch immer genügend Licht transportieren.

Diesen Spagat schafft weltweit keine andere Band auch nur annähernd so ergreifend! Der Terminus HEAVY wurde für eine Band wie CROWBAR quasi erfunden, was nochmals eindrucksvoll mit dem abschliessenden Burner „Symbiosis“ unter Beweis gestellt wird (für alle, die’s bisher immer noch nicht geblickt haben!). Da gibt’s nur eine Schlußfolgerung (wie bei den vorherigen 8 Alben): PFLICHTKAUF!!!

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