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CRUSHER - The Airfield Tapes

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Artist CRUSHER
Title The Airfield Tapes
Homepage CRUSHER
Label EIGENPRODUKTION
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Diese 2002 gegründete Mainzer Kapelle mit dem völlig abgelutschten Namen CRUSHER hat sich ganz dem melodischen Thrash mit 80er-Wurzeln verschrieben. Das mittlerweile 4. Demo ist sauber layoutet, enthält alle Texte und erklärende Worte zu jedem Song. Die 6 Songs bringen es immerhin auf 32 Minuten, der Sound könnte allerdings mehr Bumms vertragen, gerade das Schlagzeug klingt recht schlapp.

Weshalb schon in der Vergangenheit Vergleiche zu KREATOR gezogen wurden, kann man anhand von „“Dark“ nachhören, das Intro Riff klingt mal verdammt nach Mille. Das war’s dann aber auch mit Mille-Referenzen, denn ansonsten pröttelt man zwar solide, aber auch recht unspannend durch die halbe Stunde. Der heisere Schreigesang ist aggressiver als die Mucke und eindeutig in den 80ern verwurzelt. Unthrashiger wird’s dann bei dem 9-minütigen „The Battle on the Bridge of Steel“, einem eher epischen Metaller mit fettem Kanon. Schnelle Parts wechseln sich mit ICED EARTH-mäßigen Riffings ab, das Ganze mündet in dem wirklich schicken Chorus. Mit Abstand bester Track der Scheibe! „Into the Pit“ ist zwar kein Cover der Thrash-Götter TESTAMENT, tendiert aber eindeutig in dieselbe Richtung. Allerdings wird hier auch erneut deutlich, weshalb die Band auch nach 8 Jahren noch im Demostadium rumkrebst… das Songwriting packt einfach nicht. Das punkig runtergerotze „Don´t Care“ reißt auch nix mehr raus.

Undergroundler testen die soliden „Airfield Tapes“ dennoch mal an.

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