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CULTDREAMS - Things That Hurt

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Artist CULTDREAMS
Title Things That Hurt
Homepage CULTDREAMS
Label BIG SCARY MONSTERS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

„Sad Lo-Fi Punk“ nennen Lucinda Livingston (Gesang & Gitarre) und Conor Dawson ihre Musik, die sie als CULTDREAMS machen. 2014 wurde die Kapelle aus der Taufe gehoben und nach der 2016er EP „Sad“ gaben die beiden 2017 mit „Seafoam“ ihr Langspiel-Debüt. In Großbritannien bekam das Duo, das in Brighton und Antwerpen lebt, insbesondere für seine Texte über Depressionen, PTBS, sexuelle Belästigung und Frauenfeindlichkeit viel Lob, aber auch die Musik der beiden kann sich hören lassen, wie sie mit „Things That Hurt“ erneut beweisen.

Angefangen mit dem beseelten Opener „Born An Underdog, Still Living One“, über das fordernd hingerotzte „Not My Generation“ und das abwechslungsreiche, kraftstrotzende „Rest & Reflection“ bis zum temperamentvollen „Flowers On Their Graves“, das einem unvermittelt in die Glieder fährt. „Brain Daze“ übernimmt mit leiseren Klängen, die auf das Feinste zu schrammeln wissen, bevor für die facettenreiche Lead-Single „We Never Rest“ Katie Dvorak und David F. Bellow von THE WORLD IS A BEAUTIFUL PLACE auf den Plan treten. Eine weitere Kollaboration hat es mit dem Jazzmusiker Dan Barker-Bey gegeben. Er verleiht dem zunächst zurückhaltenden, später geradezu hymnischen Song „Don’t Let Them Tell You Otherwise“ kreativen Input, ehe „Statement“ mit reduzierten Mitteln zum Nachdenken einlädt, während „Repent, Regress“ zwischen hart und zart changiert. Bleibt noch „Toxins“, mit dem der Silberling ebenso knackig wie schwermütig endet.

„Sad forever“ lautet das Motto von CULTDREAMS. Und wenn Traurigkeit so klingt, wie auf „Things That Hurt“, hat Schwermut auch sehr viel Schönes. Gleichzeitig half die Platte auch der Songwriterin, sich von ihrem eigenen Trauma zu lösen. Macht in Gänze eine sehr hörenswerte Win-win-Situation!

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