Band Filter

Request did not return a valid result

CYNTHESIS - DeEvolution

VN:F [1.9.22_1171]
Artist CYNTHESIS
Title DeEvolution
Homepage CYNTHESIS
Label THE LASER‘S EDGE RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

Wenn eine Band aus Mitgliedern von ZERO HOUR und ENCHANT besteht, dann kann man nur hochklassigen Prog Metal erwarten. 2007 gegründet von den Tiptun-Brüdern Jasun und Troy (auch ZERO HOUR-Köpfe) hatten sie von Anfang an nur ihren ex-Sänger Erik Rosvold für diese Band im Kopf. Der hatte ZERO HOUR 2003 nach dem zweiten Meisterwerk „The Towers of Avarice“ verlassen und freute sich nun auf eine erneute Zusammenarbeit. Mit Sean Flanagan (ENCHANT) fand man den geeigneten Drummer für dieses ambitionierte Projekt. Bei den 8 Songs von „DeEvolution“ geht es um die selbsternannte Elite einer Industriestadt, die einen Schamanen manipuliert, zum Obermotz erklärt und fortan mit ihm die Gesellschaft manipuliert, indem man behauptet, er besäße globale Weisheit und Antworten auf alles. Wir haben zwar keine Schamanen, aber so ganz realitätsfern ist das Szenario ja nicht… Musikalisch wird das Ganze atmosphärisch umgesetzt und bricht nur selten härter instrumentiert aus den Boxen.

Also eher was für die ruhigere Progfraktion. „The Man without Skin“ leitet mit schicker Leadgitarre unterlegt ein, der Siebeneinhalbminüter „Incision“ progt dann aus allen Rohren, inklusive Skalengenudel, verquerem Takt, jazzigem Bass und Laut/ Leise-Wechseln. „Divided Day“ startet schnell-straight, Heavy und hektisch, ja fast schon Mathcore-frickelig. Man übertreibt es eindeutig, da der Part viel zu lang diddelt, bevor das ruhig-Break kommt. Da fehlt noch etwas die Feinabstimmung, oder man kann seine Verspieltheit einfach nicht abstellen. In „The Edifice Grin“ lässt man´s wenigst mal ein wenig krachen. Wenn die Klampfen mal braten, dann aber auch richtig fett. Nur leider ist das zu selten der Fall. Klasse Gesang, fantastische Instrumentalisten, amtliche Produktion… was aber erst die halbe Miete ist. Die andere Hälfte bleibt im Streckenweise zu unspannenden Songwriting stecken, da man zu viel auf ruhige Töne setzt.

Dennoch eine tolle Scheibe zum intensiven Zuhören, ausrasten muss man halt woanders.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu CYNTHESIS