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D-A-D - A Prayer For The Loud

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Artist D-A-D
Title A Prayer For The Loud
Homepage D-A-D
Label AFM RECORDS
Leserbewertung
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8.5/10 (6 Bewertungen)

D-A-D zählen zu den Bands, die ich von ihrem ersten Album an verfolgt habe. Das kam 1986 in die Plattenläden und hieß „Call of The Wild“. Damals nannten sich die Dänen allerdings noch DISNEYLAND AFTER DARK, was allerdings dem amerikanischen Disney Konzern nicht gefiel, der im Zuge der Welttournee zum 1989 veröffentlichten „No Fuel Left For The Pilgrims“ auf die Kapelle aufmerksam geworden war. Also kürzen die Herrn ihren Bandnamen einfach mal ab und nach Umwegen über D.A.D, D•A•D und D:A:D heißen sie jetzt seit geraumer Zeit eben D-A-D. Geraume Zeit liegt auch die letzte Studio-Platte von Jesper (Gesang & Gitarre) und Jacob (Gitarre) Binzer, Stig Pedersen (Bass) und Laust Sonne (Drums) zurück. „Dic.Nii.Lan.Daft.Erd.Ark“ nahm 2011 noch mal die Namensgeschichte auf und wird nun von „A Prayer For The Loud“ abgelöst.

Als kleines Appetithäppchen wurde bereits vorab der Opener „Burning Star“ ausgekoppelt und schnell war klar, dass der Vierer in den vergangenen acht Jahren nichts verlernt hat. Auf die Mütze gibt es melodiösen Hardrock, der umgehend in Ohr und Bein geht. Jespers ausdrucksstarke Stimme weiß ebenso zu gefallen wie die knackige Instrumentierung, die sich auch im nachfolgenden Titeltrack „A Prayer For The Loud“ wiederfindet. „Nothing Ever Changes“ scheint das energiegeladene Motto des Danish Dynamites zu sein, das sich mit den neuen Songs eindeutig auf seine Kernkompetenzen besinnt. Entsprechend groovt es auch beim eingängigen „The Sky Is Made of Blues“, bevor „The Real Me“ und „No Doubt About It“ straight nach vorn gehen, ehe „A Drug For The Heart“ leise, akustische Töne mit viel Gefühl anschlägt. Derweil setzt das räudige „Musical Chairs“ auf High Speed, um dann mit krachenden Tonfolgen festzustellen: „Time Is A Train“. Das Quartett feiert gut gelaunt „Happy Days In Hell“ und kehrt am Ende mit „If The World Just“ noch mal zu großen, emotionalen Melodien zurück.

Zurückkehren ist überhaupt das Stichwort. Denn „A Prayer For The Loud“ steht ganz in der Tradition von so großartigen Longplayern wie dem bereits erwähnten „No Fuel Left For The Pilgrims“ und dem 1991er Nachfolger „Riskin‘ It All“. D-A-D selbst sagen über ihr jüngstes Baby: „In der Vergangenheit sind wir manchmal neue Wege gegangen, um Dinge auszuprobieren, die ziemlich weit vom Kern dessen entfernt waren, was wir normalerweise tun. Es hat viel Spaß gemacht, aber diesmal haben wir versucht, uns auf das Wesentliche zu beschränken. Diesmal sind wir einfach nur das, was wir wirklich sind. „A Prayer For The Loud“ ist eine Platte, bei der der Fokus auf Melodien und Energie liegt. Wir haben uns große Mühe gegeben, wenn es darum geht, die Chöre zu arrangieren, und es sind einige großartige Songs entstanden, bei denen wir die Details sorgfältig behandelt haben, ohne jedoch die unverfälschte Rohheit und pure Energie zu verlieren.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

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