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DADA ANTE PORTAS - The Theory of Everything

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Artist DADA ANTE PORTAS
Title The Theory of Everything
Homepage DADA ANTE PORTAS
Label GADGET RECORDS
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Heuer steht nicht Hannibal vor irgendwelchen Türen und Toren, sondern eine Schweizer Band, deren Sänger Pirmin „Pee“ Wirz einst eine Studienarbeit über den Dadaismus schrieb und der Kapelle 1997 den Namen DADA ANTE PORTAS verpasste. Die Eidgenossen haben im vergangenen Jahr daheim mit „The Theory of Everything“ ihr fünftes Studioalbum veröffentlicht, das direkt bis auf Platz 2 der Album-Charts stieg und dem Vierer die erste Goldene Schallplatte bescherte. Jetzt erscheint das Teil auch in Deutschland, wo man die Urheber bereits von Konzerten mit JAMES BLUNT, TRAVIS, ALANIS MORISSETE und BRYAN ADAMS kennt.

Den geneigten Hörer erwarten auf dem jüngsten Silberling der Luzerner zwölf Songs, die irgendwo zwischen Skandinavien-Rock und Brit-Pop zu Hause sind. Das Ganze wurde von Fabio Trentini (u.a. DONOTS, GUANO APES) sauber produziert und gibt sich ebenso eingängig wie radiotauglich. Ecken und Kanten sucht man bei „The Theory of Everything“ entsprechend eher vergeblich, dafür gibt’s eine Dreiviertelstunde Mucke, mit der man nicht ganz viel verkehrt machen kann. Hervorheben möchte ich das knackige „The Erratic Rage of The Prey“ und die sentimentale Nummer „Mexico“, die noch am meisten im Ohr hängen bleiben. Ansonsten drohen DADA ANTE PORTAS mit ihren Songs einfach zu sehr in der Beliebigkeit zu versinken, weil schlicht und ergreifend der Ear-Catcher fehlt, den man nur bei diesen vier Schweizern findet.

Schade, denn die Anlagen sind wirklich nicht schlecht, aber so plätschert „The Theory of Everything“ ohne echte Widerhaken vorüber und empfiehlt sich deshalb in erster Linie als gefällige Hintergrundbeschallung und zur musikalischen Untermalung beim Bügeln und Fenster putzen.

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