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DAMNATION DEFACED - The Infernal Tremor

VN:F [1.9.22_1171]
Artist DAMNATION DEFACED
Title The Infernal Tremor
Homepage DAMNATION DEFACED
Label KERNKRAFTRITTER RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

Gut 4 Jahre sind seit dem letzten Longplayer der Celler Melodic-Deather DAMNATION DEFACED ins Land gezogen, in dieser langen Zeitspanne hat man sein Songwriting verfeinert, alles klingt jetzt irgendwie runder.

Gestartet wird nach dem Intro „First Convulsion“ mit dem Titeltrack, der gleich alle Vorzüge der Jungs aufzeigt. Zu Beginn wird erstmal mit einem blastigen Schlagzeug losgelegt, über das man aber langsame melodische Klampfen gelegt hat, bevor losgebrettert wird. Dann wird allerdings auch geschickt verlangsamt bzw. in melodische und gar akustische Gefilde geschippert und mit geilen (Twin-)Soli geglänzt. Das derbe Gebrüll von Fronter Philipp Bischoff kommt mächtig, das heisere Geschrei und halbcleane Gesinge eher weniger (ohne jetzt schlecht zu sein), aber es bringt wenigstens Abwechslung in die Performance. Abwechslung bieten auch die Songs jede Menge, denn neben wüstem Geblaste und derbe treibenden Parts hat man auch immer wieder vertrackte Passagen am Start und die Melodien sind eine Stärke der Combo. Nachzuhören im brettigen und dennoch eingängigen „The Grand Illusion“, dessen leicht melancholisches Leadriff schnell im Ohr hängen bleibt und ein wenig an DISBELIEF denken lässt…kleiner Hit! Überhaupt hat man seine Fähigkeiten enorm verfeinert, die Songs schießen wie aus einem Guß aus den Boxen und es gibt absolut kein Füllermaterial. Zudem ist der Kram fett produziert und donnert amtlich. Man lausche dem leicht AMON AMARTHigen Banger „Magma“! Die Grundausrichtung ist eh schneller als in der Vergangenheit, was wesentlich besser zum Bandsound passt. Der Mittelteil der Scheibe flacht, im Gegensatz zu den meisten Alben der metallischen Kollegen, NICHT ab, sondern präsentiert mit „Ivory Tower“, „Panacea“ und „Demon Eater“ weitere starke Granaten…was nur erneut den Sprung in Sachen Songwriting belegt! Da machen auch die letzten 3 Songs keine Ausnahme und mit dem abschließenden „The Blackening“ hat man noch eine richtige Granate im Gepäck!

Mit diesem durchweg bärenstarken Album dürften die Jungs einen enormen Schritt nach vorne machen und wer seine tägliche Dosis melodischen Death Metal braucht, der muss „The Infernal Tremor“ verhaften!

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