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DANCE WITH DIRT - We Are Dance With Dirt

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Artist DANCE WITH DIRT
Title We Are Dance With Dirt
Homepage DANCE WITH DIRT
Label POPUP
Leserbewertung
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7.0/10 (3 Bewertungen)

Nach drei EPs präsentieren DANCE WITH DIRT aus Dänemark jetzt ihre erste Full Length, die wahrlich nicht nach Anfängertum klingt. Die vier Jungs wissen was sie tun und haben ihr Herz ganz offensichtlich dem knackigen Rock’N’Roll verschrieben – ganz so wie es sich gehört, wenn man in Skandinavien groß wird.

Der erste Song, den Kristoffer Veirum (Gitarre & Vocals), Jess Gertsen (Drums & Vocals), Magnus Jacobsen (Vocals & Gitarre) und Jonathan Lyly (Bass & Vocals) jemals gemeinsam gemacht haben, ist auch zugleich Opener und Single-Auskopplung: „Flush“ heißt der Track und beißt sich sogleich in Kopf und Bein fest, ehe es mit dem melodiösen „Screensaver“ etwas ruhiger weitergeht. Eine kurze Verschnaufpause, die mit dem folgenden „In The City“ bereits energiegeladen beendet wird. THE HIVES und ROYAL REPUBLIC lassen grüßen und auch mit „I’ll Never Die I’ll Only Disappear“ beweisen DANCE WITH DIRT Rocker-Qualitäten. Die Langäxte dürfen auf das Feinste jaulen und auch die kratzige Stimme des Herrn Jacobsen macht sich nicht nur bei diesem entschleunigten Vertreter gut. Mit „One of These“ geben die Dänen wieder mehr Gas und verlegen sich zudem in schrammelige Sound-Gefilde, um dann mit „Where You Are“ wieder straight zu rocken. So richtig zur Sache geht es schließlich mit dem krachenden „The Catch“ und auch „Girls“ macht ebenso wie das frickelige „Trojan Horse“ keine Gefangenen. Natürlich darf die obligatorische Ballade nicht fehlen: „Amputation“ heißt sie und kommt ohne den befürchteten Zuckerschock aus, bevor die „Blue Queen“ auf der Zielgeraden noch einmal das Rock-Zepter übernimmt.

DANCE WITH DIRT sind auf ihrem Debüt auf das eine oder andere Rock’N’Roll-Klischee hereingefallen, das es nicht unbedingt gebraucht hätte. Auf der anderen Seite ist es anno 2013 auch kaum möglich, das Rad neu zu erfinden. Alles in allem ist „We Are Dance With Dirt“ deshalb ein hörenswerter Erstling mit viel Herzblut und Spielfreude, der auf alle Editing Tricks verzichtet hat und stattdessen live eingespielt wurde.

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