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DANIEL HOPE - Escape To Paradise – The Hollywood Album

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Artist DANIEL HOPE
Title Escape To Paradise – The Hollywood Album
Homepage DANIEL HOPE
Label DEUTSCHE GRAMMOPHON
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DANIEL HOPE ist ein südafrikanisch-britischer Geiger, der berühmt ist für seine Musikalität und Vielseitigkeit. Auf seinem neuen Album „Escape To Paradise – The Hollywood Album“ beschäftigt er sich mit Filmmusik aus der Feder europäischer Exil-Komponisten, die den Hollywood-Sound kreierten. Zu hören gibt es beispielsweise Themen aus Filmklassikern wie „Ben Hur“ oder „Schindlers Liste“ – gesanglich unterstützt von STING und MAX RAABE. Außerdem mit von der Partie: das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Alexander Shelley, der Pianist Jacques Ammon und Maria Todtenhaupt an der Harfe.

Keimzelle war für den 41-jährigen das Violinkonzert von Korngold, der 1934 nach Hollywood emigrierte und zwei Oscars für seine Filmmusiken erhielt. Sein leidenschaftlich träumerisches Violinkonzert steht für Hope stellvertretend für alle Hoffnungen und Sehnsüchte, die das Kino seit jeher bedient. Das europäischen Echo der 1930er-Jahre zeichnet er nach, indem er sich den Berliner und Wiener Shows und Revues annähert: Mit STINGs eigener Version des Hanns-Eisler-Liedes „An den kleinen Radioapparat“ das hier „The Secret Marriage“ heißt und mit MAX RAABE, der „Speak Low“ von Kurt Weill performt. Die musikalische Reise auf „Escape To Paradise“ reicht vom Jahr 1908 („Prelude And Serenade“ aus „Der Schneemann“ von Erich Wolfgang Korngold bis hin zur jüngsten Vergangenheit, die beispielhaft mit dem Titelstück aus „American Beauty“ aus der Feder von Thomas Newman repräsentiert wird. Ein Komponist wie ENNIO MORRICONE darf natürlich ebenfalls nicht fehlen. Hier sei das „Love Theme“ aus „Cinema Paradiso“ genannt.

Großes Kino – sowohl optisch als auch (wie im Falle dieser CD) akustisch. Zweifellos ist diese Klassik-Veröffentlichung nicht unbedingt das, was die Terrorverlag-Leserschaft zwischendurch mal eben in den CD-Player schiebt, aber dem einen oder anderen Cineasten mit gewissen Neigungen zur sogenannten ernsten Musik wird hier bestimmt das Herz aufgehen.

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