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DANIEL PUENTE ENCINA - Sangre y Sal

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Artist DANIEL PUENTE ENCINA
Title Sangre y Sal
Homepage DANIEL PUENTE ENCINA
Label POLVOROSA RECORD
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

DANIEL PUENTE ENCINA kennen viele mehr oder weniger bewusst durch seine mitreißende Musik aus Kinofilmen wie Fatih Akins Roadmovie „Im Juli“ oder seinen mehrfach ausgezeichneten, international bekannten Kino-Erfolg „Gegen die Wand“. Mit seinem jüngsten und dritten Album „Sangre y Sal“ (Blut und Salz), das er unter eigenem Namen veröffentlicht, verspricht der Chilene mit Wohnorten in Berlin und Barcelona ein Wechselbad großer Emotionen.

Dabei sorgt vermutlich allein schon der Umstand, dass Spanisch einfach viel dramatischer und gefühlvoller klingt als dröges Deutsch, für eine entsprechend feurige Einstellung. Den Rest erledigt die abwechslungsreiche Instrumentierung, die im Falle des Openers „Relámpago negro“ zwischen Latin, Blues, Chachacha, Jazz und Pop changiert. Ein wenig rauer präsentiert sich das rhythmusbetonte „Vengo corriendo“, bevor den geneigten Hörer mit „Antes de la caída“ kubanische Rumba im Zusammenspiel mit dunklem Dejembé-Rhythmus erwartet. „Frente al mar“ heißt übersetzt „Am Meer“ und genauso klingt auch diese beschwingte Nummer, auf die dank „Love Is The Only Sound“ ein knackiges Saxofon folgt. Der Titeltrack „Sangre y sal“ entpuppt sich als verträumte Ballade, bevor „Lucifer tras de mí“ Latin Grooves aus der Bronx mit jeder Menge Street Soul beschert. Derweil gefällt „Bipolar“ als poetische Trova-Komposition mit einem furiosen Ende. Beschwingter Dixiland-Jazz, Swing und Lindy-Hop stehen im Folgenden in Form von „Con nacturnidad“ auf dem Programm, bevor „Marcas las fronteras“ erneut leise Latin-Word-Klänge anschlägt und „Falta de ti“ auf der Zielgeraden für ein groovendes Crossover-Latin-Jazz-Finale sorgt.

DANIEL PUENTE ENCINAs Kompositionen sind inspiriert vom Einfluss Afrikas auf die „Musica Criolla“ Perus, Argentiniens und natürlich Chiles, seinem Heimatland. Das Resultat ist ein ganz eigener, unverwechselbarer Sound. Latin Grooves und afro­peruanische Rhythmen, gefärbt mit Flamenco-Nuancen, Guaguanco (kubanische Rumba), Zamba Argentina und peruanischer Valsa treffen auf Latin Swing und Boleros. Damit ist „Sangre y Sal“ zweifellos keine Musik für die Massen, aber ganz klar ein Leckerbissen für Genre-Liebhaber.

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