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DARK BUDDHA RISING - Inversum

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Artist DARK BUDDHA RISING
Title Inversum
Homepage DARK BUDDHA RISING
Label NEUROT RECORDINGS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Im Tampere/Finnland sind die folgenden Herrschaften ohne kompletten Vornamen zuhause: V. Ajomo, V. Vatanen, P. Rämänen, J. Rämänen, J. Saarivuori und M. Neuman. Gemeinsam zelebrieren sie nach eigenem Bekunden „die schwarze Kunst des Psychedelic“ und dies tun sie unter dem Namen DARK BUDDHA RISING. Bereits seit 2007 gibt es die Stoner-/Doom-/Drone-Kapelle, die mit „Inversum“ ihr sechstes Album veröffentlicht. Gleichzeitig ist es die erste Platte, die beim NEUROSIS-Label Neurot Recordings erscheint und die musikalische Einführung der neuen Band-Mitglieder Vatanen (Gitarre & Gesang), Saarivuori (Keys) und Neuman (Gesang). Aufgenommen wurde das Ganze in Eigenregie im „Zuhause des ewigen Feedbacks“, dem Wasteland Studio.

Wäre die Studiozeit nach der Anzahl der Songs in Rechnung gestellt worden, hätte der Betreiber keinen besonders guten Schnitt gemacht, denn auf „Inversum“ gibt es gerade mal zwei Songs: „Eso“ und „Exo“, die dafür allerdings beide rund 24 Minuten lang sind. Die Finnen lassen sich eben Zeit, ihren düsteren Sound wachsen zu lassen. Der Opener „Eso“ startet entsprechend mit puckernden, atmosphärisch dichten Drones, die vermittels Synthesizer psychedelische Highlights erhalten. Irgendwann kommen neben dem Tasteninstrument und dem Schlagwerk auch Gitarre und Bass ins Spiel, wodurch der Sound stärker Richtung des psychedelischen Drone-Doom-Ambient changiert. Der Druck nimmt zu, die Musik bleibt – dazu tragen auch die Vocals bei, die eher an Lautmalerei denken lassen – geheimnisumwittert, nur erkennt man zum Ende hin auch Stoner-Einflüsse, bevor „Exo“ die dunkle, spannungsgeladene Stimmung zunächst auf kleiner Flamme weiter köchelt. Schließlich gewinnen auch hier jaulende Krachlatten und wummernde Drums die Oberhand. Dies geschieht in fast schon (positiv gesprochen) lähmender Slow Motion und einem gutturalen Gesang, der an spirituelle Beschwörungsriten erinnert. Am Ende wird daraus ein krachendes Finale, das mit klagendem Geschrei und explosiven Gitarrenriffs verbunden ist.

Keine Frage, die Skandinavier verstehen ihr Geschäft. In Sachen Doom/Drone zeigen DARK BUDDHA RISING mit „Inversum“, wo der Hammer hängt und hinterlassen beim Hörer eine wohlige Gänsehaut, nachdem es ganz weit und in der gebotenen Ausführlichkeit in psychedelische Genre-Untiefen ging.

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