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DARK FUNERAL - Diabolis Interium (Re-Release)

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Artist DARK FUNERAL
Title Diabolis Interium (Re-Release)
Homepage DARK FUNERAL
Label REGAIN RECORDS
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Eine Pause nach einem Album und einer langen Tourzeit überbrückt auch mal gerne mit Re-Releases, Live-CDs und DVDs. Nachdem die schwedischen Black Metal-Veteranen bereits das phänomenale Debüt „The Secrets of the Black Arts“ mit Bonus-Tracks wieder veröffentlicht haben, haut man kurz vor der DVD-VÖ noch einen weiteren Klassiker raus.

Auch gut 7 Jahre nach den Aufnahmen gehören viele Tracks von „Diabolis Interium“ zu den „Stamm-Songs“ eines jeden DARK FUNERAL-Sets. Kein Wunder, verfügen doch Knaller wie „The Arrival of Satan’s Empire“ oder natürlich „An Apprentice of Satan“ über eine perfekte Balance aus brutalen Raserei-Passagen, packenden Melodie-Bögen und genialer Drum-Arbeit. Nicht zu vergessen einen der wohl fiesesten Shouter überhaupt. Und wenn Band-Chef/ Gitarrist Lord Ahriman mit Dominion bei „Thus I have spoken“ die walzenden Riffs fliegen lässt, Drum-Wunder Matte Modin die Doublebass von der Kette lässt und die drei den Track in den puren Black Metal-Wahnsinn führen, den Emperor Magus Caligula mit seinen Vocals dann zum Höhepunkt bringt, kann man wohl ohne zu übertreiben von der besten Bandbesetzung sprechen, die DARK FUNERAL je hatten. Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass Caligula (alias Masse Broberg) nicht nur bei den Deathern GOD AMONG INSECTS aktiv war, sondern zu Beginn als Growler bei der Death Metal-Legende HYPOCRISY das Mikro malträtierte. Diese Erfahrung setzt der Schwede immer wieder auch bei DARK FUNERAL ein und variiert seine Shouts dadurch gelungen von hasserfüllten Screams hin zu dunkelsten Grunts, was z.B. das mächtige und durch schleppende Mosh-Passagen brillierende „Heart of Ice“ zu einem der besten Songs der DF-History macht!

Als Bonus zu dem in einem schicken Digi erscheinenden Re-Release gibt es auf einer Zusatz-CD noch die „Teach Children to worship Satan“-EP, welche mit ihrem Titel für extreme Aufruhr sorgte. Neben dem Klassiker „An Apprentice of Satan“ gibt es hier noch einen Haufen Cover-Versionen auf die Ohren, die beweisen, dass DARK FUNERAL nicht nur fies ballern, sondern auch Evergreens der Marke „The Trial“ (KING DIAMOND), „Pagan Fears“ (MAYHEM)“, „Remember the Fallen“ (SODOM) oder „Dead Skin Mask“ (SLAYER) eine neue und böse Atmosphäre verleihen können!

Eine wunderbare Möglichkeit für die immer noch große Fanschar, sich das Pflichtalbum in einem digital überarbeitenden Sound, mit Bonus-Tracks und in einem sehr netten Artwork nachzukaufen!

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