Band Filter

DASHBOARD CONFESSIONAL - Dusk and Summer

VN:F [1.9.22_1171]
Artist DASHBOARD CONFESSIONAL
Title Dusk and Summer
Homepage DASHBOARD CONFESSIONAL
Label VAGRANT
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

Hinter DASHBOARD CONFESSIONAL verbirgt sich Chris Carrabba, der vor acht Jahren die Band ins Leben rief, nachdem er vorher bei VACANT ANDYS und FURTHER SEEMS FOREVER gespielt hatte. In der amerikanischen Heimat haben die letzten drei Alben bereits Gold- und Platin-Status erreicht und auch das aktuelle „Dusk and Summer“ ist bereits versilbert und bis auf Platz Zwei der US-Charts vorgerückt. Immerhin waren DASHBOARD CONFESSIONAL auch die erste Band, die es geschafft haben, in eine MTV-Unplugged-Show eingeladen zu werden, ohne vorher Millionenverkäufe hingelegt zu haben. Kennern des „Spiderman 2“-Soundtracks wird außerdem der Song „Vindicated“ bekannt sein.

In deutschen Landen ließen die ganz großen Erfolge bislang auf sich warten, jedoch hatte Mr. Carrabba im hessischen Gießen schon lange ein paar Fans, die selbst Musik machen. Die Rede ist von JULI, welche die Single „Stolen“ noch mal gemeinsam mit DASHBOARD CONFESSIONAL aufgenommen haben. Nachdem der DC-Sound anfänglich besonders in Punk- und Indie-Kreisen Anklang fand, ist die Musik inzwischen dem Underground entwachsen und im Mainstream angekommen. Das ist nicht mal negativ gemeint, die Stücke verfügen einfach nur über eine gewisse Massentauglichkeit und Stadionkompatibilität, die sich schon beim ersten Track „Don’t Wait“ oder dem nachfolgenden „The Secret’s In The Telling“ abzeichnen. Sehr gefühlvoll, mit keifenden Gitarren und krachenden Drums und dabei jederzeit mitsingbar klingt es auch bei „Rooftops And Invitations“. „Reason To Believe“ ist fast schon ein bisschen aggressiv, während „Slow Decay“ gar Abstecher in heftige Noise-Gefilde macht. Ganz anders das wunderschöne, von einem Klavier dominierte „So Long, So Long“, bei dem Adam Duritz von den COUNTING CROWS als Gastsänger aushilft. Adam schlug auch den klassisch-akustischen Titelsong „Dusk And Summer“ für das Album vor, obwohl Chris eigentlich wieder ausschließlich auf den überbordenden Sound einer kompletten Band setzen wollte. Geschadet hat dieser ruhige Kontrapunkt der Platte keineswegs. In ähnlichen Fahrwassern bewegt sich schließlich auch das besagte „Stolen“, das zusätzlich noch mit Streichern und Synths daherkommt, wobei die JULI-Version noch ein wenig mehr Power versprüht. Mit „Currents“ und „Heaven Here“ sind noch zwei weitere Hymnen vertreten, die sicher wieder Wort für Wort von den Fans mitgesungen werden.

Chris Carrabba transportiert mit seiner Musik jede Menge Gefühl und Energie, beides auf angenehme Weise kanalisiert. Die großen Ausbrüche fehlen, dafür herrscht durchweg Wohlgefallen.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

DASHBOARD CONFESSIONAL - Weitere Rezensionen

Mehr zu DASHBOARD CONFESSIONAL