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DAVID HOPE - …and the sea

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Artist DAVID HOPE
Title …and the sea
Homepage DAVID HOPE
Label TOURBO MUSIC
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Mit „…and the sea“ hat DAVID HOPE sein fünftes Studioalbum in die Plattenläden gebracht – vier Jahre nach dem letzten Longplayer „Tough Love“. DAVID HOPE ist ein irischer Singer/Songwriter, der auf seinem jüngsten Silberling sowohl raue, akustische Akustikstücke als auch Epen in voller Bandbesetzung präsentiert.

Der Opener „Word Stopped Turning“ und der Titeltrack „…and the sea“ zählen zu den reduzierten Nummern, die mit kleinem Besteck auskommen, ein wenig an ruhige Songs von BRUCE SPRINGSTEEN erinnern und eine enorme Intensität mitbringen. Diese Intensität ist auch bei „Lovers Leap (Coast of Clare)“ zu spüren – ein facettenreiches Lied über seine Heimat im Westen Irlands, bevor die komplette Kapelle mit „Burning Question“ beschwingt übernimmt. Extrem entspannt kommt das nachfolgende „Whiskey Mornings“ daher, wohingegen „Death And Taxes“ bluesgetränkt Spannung aufbaut und sich das minimalistische „No One To Listen“ insbesondere durch Davids warm-kratzigen Gesang wohlig in den Gehörgängen ausbreitet. Derweil gefällt „Find Your Way Home“ mit filigranem Fingerpicking und dezenter Percussion, wohingegen „Moon And Back“ als wehmütiger Walzer voller Melancholie grüßt. Auch „Undefeated“ und „Bad Year“ sind in Slow Motion unterwegs, wirken jedoch aufgrund des angenehm präsenten Schlagwerks ganz anders als die gitarrendominierten Lieder ähnlichen Tempos.

Vier Jahre hat sich DAVID HOPE für „…and the sea“ Zeit gelassen. Möglicherweise coronabedingt ohne dies wirklich zu wollen, aber die elf Songs wirken auf jeden Fall allesamt absolut rund und gelungen. Insofern hat der Ire die Zeit gut genutzt und sich sowohl musikalisch als auch textlich weiterentwickelt. Einflüsse aus Blues und amerikanischem Folk sind dabei ebenso zu hören wie die westirische Schwermut und die Sensibilität des Künstlers.

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