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DAVY JONES - Wake The Dead

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Artist DAVY JONES
Title Wake The Dead
Homepage DAVY JONES
Label TIMEZONE RECORDS
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DAVY JONES? War das nicht der Bösewicht aus ‚Fluch der Karibik‘? Zudem bezeichnet ‚Davy Jones‘ Locker‘ das nasse Seemannsgrab und auch der verstorbene Sänger der US-amerikanischen Popband THE MONKEES hieß Davy Jones. Nun, auf dem Cover von „Wake The Dead“ tummeln sich allerlei Skelette, die sich an Grabsteine klammern, um die Nebel wabert. Nehmen wir also eher an, dass Dave (Gitarre & Gesang), Lummsky (Bass & Gesang) und Flo (Drumms & Gesang) von untoten Gestalten auf dem Meeresgrund inspiriert wurden, denn mit Pop hat die Mucke des Dreiers eher weniger zu tun. Die Sauerländer sind vielmehr in der Tradition skandinavischer High-Energy-Rock-Koryphäen wie den HELLACOPTERS oder den BACKYARD BABIES unterwegs.

Gerade mal 25 Minuten brauchen die Sauerländer für ihre zehn Tracks. Da wird nicht lang gefackelt, sondern mit viel Wumms und einem Händchen für hochenergetische Hooks nach vorn gerockt. Es herrscht eindeutig ein rauer Ton und doch verstehen sich DAVY JONES auf Harmonien, die straight ins Ohr gehen und die Beine nicht stillstehen lassen. Als abwechslungsreiches Beispiel sei hier der Titelsong „Wake The Dead“ genannt aber auch das rockige Geschrammel von „Black Bood“ kann sich dank mitgröl-fähigem Refrain hören lassen, ehe „On The Run“ ordentlich Tempo macht und in der „Old Town Bar“ noch ein letzter Drink genommen wird, der auch den DROPKICK MURPHYS hervorragend munden würde.

Nein, DAVY JONES erfinden mit „Wake The Dead“ das Rad nicht neu, aber die Art und Weise wie sie ihren klassischen Punk mit einer Prise Hardcore zum Besten geben, ist absolut erfrischend und strotzt nur so vor Spielfreude. Eindeutig eine Kapelle, die man live erleben möchte und die auf der Bühne vermutlich keine Gefangenen macht…

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