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DAYS OF ANGER - Rise above it all

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Artist DAYS OF ANGER
Title Rise above it all
Homepage DAYS OF ANGER
Label CORONER RECORDS
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Das Ziel vieler neuerer Bands ist es ja, klassische Einflüsse mit frischem Wind zu kombinieren. DAYS OF ANGER geht es da nicht anders. Allerdings mischen sie ihre traditionellen Inputs, die ganz deutlich im KREATOR-Bereich liegen mit Ideen, die in Richtung TRIVIUM & Co. gehen, also Bands, die selbst schon kombinieren und mixen.

Entstanden ist dabei ein Album, das deutlich von früheren Thrash-Granaten geprägt ist (selbst Shouter Alex klingt im extremen Bereich verdammt nach Mille), aber auch den verspielten Touch und den gnadenlos brutalen Groove der neueren Generation inne hat. Wunderbare Beispiele sind dabei auch gleich das einsteigende Titelstück und das direkt folgende „A Case of Insanity“, welche gekonnt geradlinige Thrash-Attacken mit groovigen und mitreißenden Refrains verbinden und dabei hier und da noch spielerische Finessen in Form von starken Soli oder sehr komplexes und dennoch treibendes Drumming aufbieten. Auch sehr vielseitig präsentiert sich Fronter Alex mit seinen Vocals, die von Mille-Screams bin hin zu deftigen, grollenden Shouts reicht.

So veröffentlichen DAYS OF ANGER ein sehr kurzweiliges Album, dem man die satten 52Min. Spielzeit kaum anmerkt. Und dennoch wird eines schnell deutlich: Bei allen Stärken in der spielerischen Performance fehlt einfach noch der große Aha-Effekt. So ähneln sich die einzelnen Tracks doch sehr und rauschen wie in einem Fluss an einem vorbei ohne richtige Highlight zu setzen. Die ein/ zwei Volltreffer, die ein Album richtig stark machen. Die Songs an sich sind wirklich top und dazu vom Sound fett in Szene gesetzt. Der große Knaller ist hier aber noch nicht gelungen!

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